Freitag, 27. September 2013

Artenvielfalt in den Wetlands

Als Frühstück haben wir die Reste unseres Baguettes verzehrt. Dann machten wir uns auf Richtung Osten. In den Mamukala Wetlands haben wir die Vögel bei der Wasserstelle beobachtet.



-> Bardedjildji Walk (45 min, 2,4 km)
Um die Mittagszeit sind wir zu dieser Wanderung aufgebrochen. In den Bäumen haben wir einige schwarze Kadadus entdeckt, sie waren anscheinend gerade beim Mittagessen.


Wir sind zwischen bizarren Sandsteingebilden hindurchgeschlüpft.


Die Sandsteinformationen waren teilweise sehr hoch und auch beeindruckend.


->Mangarre Rainforest Walk (35 min, 1,8 km)
Gleich gegen Anfang des palmengesäumten Weges haben sich die Flughunde lauthals beklagt, dass wir ihre Ruhe stören. Die Bäume waren sehr stark bevölkert.


Am Flussufer des East Alligator River hatten wir Glück, wir haben mindestens zwei Krokodile entdeckt.


Dann ging der Weg weiter durch den Monsunwald, über ein Sandsteinplateau und wieder zurück zum Parkplatz.

-> Ubirr Rock (30 min, 1,6 km)
Unsere letzte Station war der Ubirr Rock. Durch lichtes Buschwerk kamen wir zum Fuße des Felsens. Er ist eine heilige Stätte der Aborigines mit zahlreichen Felsmalereien.


Von oben hatten wir einen weiten Blick auf die darunterliegende Ebene.



Als wir zu unserer Unterkunft einbiegen wollten, ist uns dieser Road Train mit vier Anhängern entgegengekommen. Und wie jeden Tag sind wir auch heute wieder in den Pool gesprungen.

Donnerstag, 26. September 2013

Einreise in den Kakadu NP

Wir haben Katherine am späten Morgen verlassen und sind Richtung Kakadu National Park aufgebrochen. Zur Sicherheit haben wir in der Stadt noch Mal getankt. Nach vielen Kilometern haben wir beim Mary River Roadhouse einen Stop eingelegt um die Park Pässe zu kaufen. Nach einer Weile passierten wir eine Herde wilder Pferde, die am Straßenrand grasten. Sie haben es sicher nicht leicht, hier Nahrung zu finden.

-> Mardugal Billabong Walk (25 min, 1,6 km)
Zuerst ging es durch einen lichten Busch, dann durch einen Wald aus höheren Bäumen, die mehr Schatten spendeten. Am Ende erreichten wir einen doch noch recht breiten Fluss. Auch hier wurde wieder davor gewarnt zu schwimmen, oder zu nah ans Ufer zu gehen. Die Krododile sind im Park allgegenwärtig.


-> Yellow Water (15 min, 1 km)
Der größte Teil des Yellow Water Walks war leider gesperrt, wir konnten also nur bis zu der Aussichtsplattform gehen. Vor uns erstreckte sich eine große Wasserfläche mit ein paar Enten und anderen Vögeln.


-> Bubba Wetland Walk (20 min, 1,3 km)
Da der gesamte Walk zu lang gewesen wäre, haben wir nur das erste Teilstück bis zum Wasser hinter uns gebracht. Es war auch heiß genug. Zuerst waren wir eh nicht sicher, ob wir überhaupt losmaschieren sollen. Am Trailbeginn hing ein Schild, auf dem vor einem wilden Büffelbullen gewarnt wurde. Wir sind ihm zum Glück nicht begegnet, haben aber seine Hinterlassenschaften am Weg gesehen.


-> Anbangbang Billabong Walk (50 min, 2,9 km)
Dieser Weg um eine Wasserstelle wird als einer der schönsten im Park angepriesen. Und tatsächlich haben wir sehr viele Tiere gesehen. Gleich anfangs haben wir eine Herde Kängurus entdeckt, die auf der grünen Wiese beim Wasser gegrast haben.


Wir hatten eine schöne Aussicht auf den Nourlangie Rock, der von der Abendsonne bestrahlt wurde. Ein Storch ist im Wasser herumstolziert.

 
Und wieder ein Storch.



Unter den Vögeln waren auch viele weiße Kakadus, die lauthals geschrien haben.

 
Nach der Ankunft im Hotel sind wir noch schnell in den Pool gesprungen um die 38 Grad heiße Nachmittagsluft ein wenig erträglicher zu machen.


Donnerstag, 19. September 2013

Nitmiluk NP

Den heutigen Tag haben wir im Nitmiluk National Park verbracht. Nach dem selbst bereiteten Frühstück haben wir uns auf den kurzen Weg dorthin gemacht. Um die "Vormittagskühle" von 32 Grad noch auszunutzen, sind wir gleich zu Fuß losgestartet.

-> Baruwei Loop Walk (1h 15min, 4,1 km)
Der Aufstieg war nicht lang, aber in der Hitze beschwerlich genug. Auf dem Felsplateau ging es dann auf und ab, der lichte Busch spendete leider nur wenig Schatten. Gegen Ende haben wir den Burawei Lookout erreicht, von dort hatten wir den ersten Blick auf den Katherine River.


Wieder unten am Ufer des Flusses angekommen, haben wir diese Flughunde beim Rasten entdeckt.


Wir haben uns ein schnelles Bad im Katherine River gegönnt, obwohl das Gewässer etwas suspekt war. Nicht so klar und sehr tief. Laut Schildern aber derzeit sicher genug zum Baden.


Um ein Uhr haben wir ein Boot bestiegen, um zwei der dreizehn Schluchten der Katherine Gorge zu befahren. Zwischen den Schluchten befinden sich zahlreiche natürliche Sperren durch Felsblöcke. Wir sind also eine Weile gefahren, dann ein Stück zu Fuß gegangen und in ein anderes Boot umgestiegen.


Die hohen Felswände waren sehr imposant.



Wir haben auch einen "Freshie" gesehen, ein Süßwasserkrokodil, es hat sich unter einem Felsen versteckt. Daher ist es ratsam, nur an explizit ausgeschilderten Plätzen zu baden!

Den restlichen Nachmittag haben wir am Pool verbracht.

Mittwoch, 18. September 2013

Litchfield NP

Nach einem liebevoll gestalteten und leckerem Frühstück sind wir in den Litchfield NP aufgebrochen. Wir haben unsere Mitbewohner zurückgelassen, zwei riesige Kakerlaken, die im Bad gewohnt haben. Laut Besitzerin der Unterkunft sollte das Wetter wie gestern werden, also sonnig und teilweise bewölkt.

Wir haben bei den Magnetischen Termitenhügeln Halt gemacht. Diese speziellen Hügeln sind genau von Norden nach Süden ausgerichtet um der Sonne so wenig Fläche wie möglich zu bieten.


Im Wald dahinter waren auch "normale" Termitenhügeln zu sehen, oft über zwei Meter hoch.


Dieses kleine Känguru zeigte sich am Rande der Aussichtsplattform, hier war das Gras noch grüner als weiter draußen.



->Wangi Falls Loop Walk (45 min, 2,4 km)
Die Wangi Falls waren imposante Wasserfälle, wir sind zuerst zum Pool am Fuße gegangen und haben dann den Anstieg durch den Wald gemacht, später den Fluss über den Fällen überquert und auf der anderen Seite ging es wieder bergab.

Am Picknickplatz hat uns diese Schlange aus dem Baumloch heraus beobachtet.


Jürgen war kurz schwimmen, wieder keine richtige Abkühlung. Und Christoph hat sich die Schlange ungewollt aus nächster Nähe angeschaut. Kurz vor seinem Schuh hat sie es sich aber anders überlegt und ist abgezischt.


Die Tolmer Falls waren eher enttäuschend, nur ein dünnes Rinnsal, jetzt am Ende der Trockenzeit.


-> Florence Falls und Shady Creek Walk (35 min, 1,4 km)
Zahlreiche Stufen führten uns vom Parkplatz zur Aussichtsplattform und dann weiter zum Fuße des Wasserfalls. Danach ging es am Shady Creek entlang wieder zum Auto zurück.


Das letzte Highlight des Tages waren die Buley Rockholes. Wir haben uns vor der langen Autofahrt erfrischt und einen Snack gegessen. Wie auch in den anderen Naturpools waren hier viele Leute. Aber die Kulisse war sehr beeindruckend. Baden einmal anders.


Als wir beim Auto waren sind schon die ersten Regentropfen gefallen. Die nächsten 100 km hat es dann in Strömen geregnet, soviel dazu, dass die Regenzeit erst im Oktober anfangt...

Heute und morgen verbringen wir die Nächte in einer Cabin, Toilette und Dusche sind draußen in einer extra Hütte, wir haben es aber für uns allein. Aber das ist für uns trotzdem genug Camping Abenteuer.

Australien Wildlife

Wir haben Darwin in südlicher Richtung auf dem Highway verlassen. Schon bald haben wir die ersten Road Trains gesichtet, riesige Trucks mit bis zu vier langen Anhängern! Außerdem haben wir "The Ghan" gesehen, das ist jener Zug, der von Adelaide über Alice Springs bis Darwin fährt. Die Gleise verlaufen entlang der alten Kameltreiberroute, sie wurden früher zum Transportieren der Lasten quer durchs Land genutzt.

Unser erstes Ziel war der Territory Wildlife Park. Er ist mit einem Rundkurs mit verschiedenen Vegetationszonen und ihren Tieren nett angelegt. Wir haben auch eine Greifvogelvorführung besucht.


Dieser Storch hat auch dabei mitgemacht.



Weiter ging es durch den Wald, aber auch hier war es warm genug.


In dieser Lagune gab es nicht nur Gänse, sondern auch einen Storch und sogar einen Dingo.


Das große Wasserbecken hat uns erst auf den zweiten Blick einige riesige Barramundi offenbart. Und in einer Ecke haben wir zu unserem Erstaunen zwei Süßwasserrochen entdeckt.


 Es gab auch ein Aquarium, unter anderem wohnte dieses große Krokodil hier, zum Glück war die Glasscheibe dazwischen. Beim Durchschreiten des Tunnels konnten wir die Rochen und Barramundi von unten bestaunen. Schon etwas beklemmend...


Im Savannenbereich sind wir auf einige Kängurus gestoßen, die im Schatten Siesta gehalten haben.


-> Jungle Walk (15 min, 1 km)
Der Berry Springs Nature Park hat einen uns einen kurzen Einblick in die Buschlandschaft gegeben. Es war ziemlich schwül, aber trotzdem interessant. Zur Abkühlung haben wir im Berry Creek gebadet. Hier ist es sicher, es gibt keine Krokodile und das Wasser ist sauber. Aber eine wirkliche Abkühlung war es nicht.



Am späten Nachmittag sind wir in die Ortschaft Batchelor weitergefahren um dort zu übernachten. Beim Abendessen haben wir wieder unzählige Flughunde gesehen, sie sind in der Dämmerung aktiv geworden.

Dienstag, 17. September 2013

Unterwegs in der Umgebung von Darwin

Nach dem wir halbwegs ausgeschlafen haben, sind wir ins East Point Nature Reserve aufgebrochen. Da es schon gegen halb 11 war, war es schon ziemlich warm. Bewaffnet mit Sonnenhut und 50er Sonnencreme sind wir zuerst zum Spielplatz gegangen um das Känguru zu zähmen.


Dann ging's hinunter an den Strand. Der Sandstein hat in allen Farben geleuchtet. Am Wasser war er teilweise von Mangroven bewachsen.


In der Mittagshitze sind wir dann zum Auto und dessen Klimaanlage zurückgekehrt. Der nächste kurze Stopp war Woolworths, wo wir uns mit Wasser und Essen eingedeckt haben.

Der Holmes Jungle Nature Park war sehr abwechslungsreich. Wir haben am Hilltop Picnic Area geparkt und sind dann wegspaziert.

-> Jungle Walk (Gehzeit 50 min, 2,7km)



Ein Teil des Parks dürfte vor einer Zeit abgebrannt sein, die Vegetation hat sich aber schon gut erholt.


Nach der Hitze im Park haben wir und im ungefähr 30 Grad warmen Pool "abgekühlt".


Erfrischt sind wir am späten Nachmittag entlang der Küste zum Mindil Beach gegangen um den Sonnenuntergang zu beobachten.



Zu Abend gegessen haben wir im City Centre von Darwin. War gut, aber teuer, wie anscheinend überall hier. Der Verdauungspaziergang zurück zum Motel hat dann noch eine dreiviertel Stunde gedauert.

Sonntag, 15. September 2013

Los geht's!

Am Samstag sind wir schon zeitig in der Früh aufgebrochen. Unserer Frühstück haben wir in der Airport Lounge gegessen.

 
Um kurz nach neun haben wir mit dem ersten Flieger abgehoben. Zuerst ging es nach München und dann nach Singapur weiter. Die Flüge waren halbwegs ruhig.
 
 
Am Changi Airport in Singapur sind wir dann zu Fuß in den anderen Terminal gegangen. Hat ganz gut getan, sich die Beine zu vertreten. Im Vorbeigehen hat Christoph sich eine GoPro zu gelegt, damit wir die Action im Urlaub gleich filmmäßig festhalten können.

Bei der Immigration in Australien hat's dann etwas gedauert. Aber der Flughafen in Darwin ist klein und überschaubar. Dank Navi haben wir den Weg zum Motel schnell gefunden und an der Rezeption wurden uns gleich Restaurants empfohlen.

Unser erste Weg führte zum Strand. Wir sind gerade rechtzeitig gekommen um noch ein paar Fotos vom Sonnenuntergang zu machen.


Gleich in der Nähe haben wir im Darwin Sailing Club zu Abend gegessen. Wir müssen uns erst wieder an diese Selbstbedienungspubs gewöhnen, aber das Essen war lecker.

Morgen starten wir die erste Erkundungstour in und um Darwin. Das Wetter ist gut, es hat um die 30 Grad, Zeitverschiebung sind aktuell 7,5 Stunden.