Heute haben wir einen Ausflug zum Great Barrier Reef gemacht. Frühmorgens sind wir an der Esplanade entlang zum Pier gegangen. Unterwegs haben wir dies Pelikane entdeckt. Anscheinend wohnen sie dort, sie waren nämlich am Abend auch noch da.
Mit einem großen Katamaran sind wir ans äußere Riff zu einer Plattform gefahren. Von dort haben wir eine geführte Schnorcheltour mitgemacht, es war sehr interessant. Wir waren dabei eine Stunde unterwegs und haben viel gesehen.
Unsere kleine Olympus war tapfer und hat schöne und nicht so ansehnliche Fotos gemacht.
Wir haben sehr viele verschiedene Fische gesehen, es waren auch große Schwärme dabei, wie dieser Black Snapper Schwarm.
In einem flacherem Teil des Riffs konnten wir die Einzelheiten der Korallen, Muscheln und Fische genau erkennen.
Und manche Meeresbewohner waren gar nicht scheu.
Nach dem Mittagessen sind wir mit dem "Semi Sub" gefahren. Das war ein Boot, bei dem wir quasi in den Keller gehen konnten um von dort hinauszuschauen ohne nass zu werden. Wir sind an großen Fischschwärmen vorbeigefahren und haben sogar einige Riffhaie entdeckt.
Noch ein Bild zur Dokumentation. Gegen die Quallen haben wir uns mit einem ausgeborgten Lycra Anzug geschützt. Aufgefallen wäre uns aber zum Glück keine. Und viele der Touristen hatten keinen Anzug an. Aber sicher ist sicher.
Das Wetter hat super gehalten, während wir am Riff waren, es war die ganze Zeit sonnig. Am späten Nachmittag sind wir wieder nach Cairns zurück gekehrt.
Kaum sind wir beim Abendessen gesessen, hat es zu regnen begonnen. Der Schauer hat aber keine halbe Stunde gedauert und wir konnten dann trocken mit einem Eis in der Hand zur Unterkunft schlendern.
Morgen verlassen wir die Stadt und fahren in die Berge. Dort gibt es dann kein Internet und wir melden uns erst wieder aus Tasmanien.
Freitag, 2. Januar 2015
01.01. - Where the rainforest meets the reef
Dieser Slogan gilt für die Gegend nördlich von Cairns. Der Regenwald erstreckt sich hier bis ans Meer.
Wir haben uns auf dem Captain Cook Highway nordwärds gewandt. Unser erster Ausflug des Tages hat uns in die Mossman Gorge geführt. Das letzte Stück mussten wir mit dem Bus zufahren. Obwohl diese Schlucht touristisch gut erschlossen ist, sind wir die meiste Zeit allein im Wald gewesen.
-> Rainforest Walk (3,4 km, Gehzeit 1h 20min)
Von der Busstation weg ging es erst Mal bergab zum Fluss, an dem es immer wieder nette Aussichtspunkte gab. Wir sind an großen Würgefeigen wie dieser vorbei gekommen. Sie ist ein Schmarotzer und wächst zunächst von oben nach unten, bis sie selbst Wurzel schlägt. nach und nach erwürgt sie ihren Wirtsbaum, bis er schließlich ganz abstirbt.
An der Badestelle sind wir vorbei gegangen und haben eine Hängebrücke überquert. Dann ging es in den tiefen Wald hinein. Anfangs haben wir öfter große Granitblöcke gesehen.
Der feuchte tropische Regenwald hat sich von seiner schönsten Seite gezeigt und hat alle paar Meter ein wenig anders ausgesehen.
Besonders interessant war diese Pipeline Wurzel. Jürgen hat sie anfangs für eine Wegabgrenzung gehalten. Sie ist viele Meter lang und dabei immer gleich dick. Erst bei genauerem Hinsehen merkt man, dass es kein künstliches Rohr ist, sondern eine echte Wurzel eines Feigenbaums. Den Anfang dieser hier haben wir nicht gefunden und das Ende hat sich auf der anderen Seite der Senke im Wald verlaufen.
Nach dem Rundweg im Wald sind wir wieder an die Badestelle zurückgekehrt. Jürgen hat sich kurz erfrischt und dann ging es mit dem Bus wieder zum Parkplatz.
Erst am frühen Nachmittag sind wir weiter Richtung Norden in den Daintree National Park aufgebrochen. Wir mussten mit der Rollfähre über den krokodilbewachten Daintree River übersetzen. Danach waren wir in einer anderen Welt. Die Bäume haben über der kurvigen Straße ein Dach gebildet und es waren immer wieder schöne Sandstrände zu sehen. Am Alexandra Lookout haben wir einen Fotostopp eingelegt.
... und ein Selfie gemacht, damit auch mal Leute auf den Bildern sind!
Unser Ziel lag kurz vor Cape Tribulation.
-> Myall Beach Walk (1,7 km, Gehzeit 35min)
Dieser durchgehende Boardwalk war leicht zu begehen und sehr interessant. Nach kurzer Zeit sind wir bei vielen Fan Palms vorbei gekommen.
Und wenig später haben wir eine Mangroven Abschnitt durchschritten. Anscheinend war das Gebiet aber schon länger nicht mehr überschwemmt.
Der Myall Beach wird im Lonely Planet Reiseführer ganz groß angepriesen. Ja, er ist ganz nett, wie die anderen Strände hier auch. Es gibt auch Palmen, als Überreste einer verfallenen Plantage. Aber wie bei vielen Stränden hier soll man nicht zu nah ans Wasser gehen, da hier Krokodile wohnen.
Schon etwas später am Nachmittag haben wir einen Fotostopp am Thornton Beach eingelegt. Die Wolken und Bäume haben schon Schatten auf den Strand geworfen, was für diese Langzeitbelichtung anscheinend ganz nützlich war.
Erst nach sieben und somit schon im Dunkeln haben wir Cairns erreicht. Kurz vor der Stadt sind wir die acht Kreisverkehre durchfahren, die wir auch schon auf der Hinfahrt passieren mussten. Es gibt also nicht nur in Tulln welche. Und es gibt auch nicht nur in Hobart ein gutes Thai Restaurant, sondern auch hier!
Wir haben uns auf dem Captain Cook Highway nordwärds gewandt. Unser erster Ausflug des Tages hat uns in die Mossman Gorge geführt. Das letzte Stück mussten wir mit dem Bus zufahren. Obwohl diese Schlucht touristisch gut erschlossen ist, sind wir die meiste Zeit allein im Wald gewesen.
-> Rainforest Walk (3,4 km, Gehzeit 1h 20min)
Von der Busstation weg ging es erst Mal bergab zum Fluss, an dem es immer wieder nette Aussichtspunkte gab. Wir sind an großen Würgefeigen wie dieser vorbei gekommen. Sie ist ein Schmarotzer und wächst zunächst von oben nach unten, bis sie selbst Wurzel schlägt. nach und nach erwürgt sie ihren Wirtsbaum, bis er schließlich ganz abstirbt.
An der Badestelle sind wir vorbei gegangen und haben eine Hängebrücke überquert. Dann ging es in den tiefen Wald hinein. Anfangs haben wir öfter große Granitblöcke gesehen.
Der feuchte tropische Regenwald hat sich von seiner schönsten Seite gezeigt und hat alle paar Meter ein wenig anders ausgesehen.
Besonders interessant war diese Pipeline Wurzel. Jürgen hat sie anfangs für eine Wegabgrenzung gehalten. Sie ist viele Meter lang und dabei immer gleich dick. Erst bei genauerem Hinsehen merkt man, dass es kein künstliches Rohr ist, sondern eine echte Wurzel eines Feigenbaums. Den Anfang dieser hier haben wir nicht gefunden und das Ende hat sich auf der anderen Seite der Senke im Wald verlaufen.
Nach dem Rundweg im Wald sind wir wieder an die Badestelle zurückgekehrt. Jürgen hat sich kurz erfrischt und dann ging es mit dem Bus wieder zum Parkplatz.
Erst am frühen Nachmittag sind wir weiter Richtung Norden in den Daintree National Park aufgebrochen. Wir mussten mit der Rollfähre über den krokodilbewachten Daintree River übersetzen. Danach waren wir in einer anderen Welt. Die Bäume haben über der kurvigen Straße ein Dach gebildet und es waren immer wieder schöne Sandstrände zu sehen. Am Alexandra Lookout haben wir einen Fotostopp eingelegt.
... und ein Selfie gemacht, damit auch mal Leute auf den Bildern sind!
Unser Ziel lag kurz vor Cape Tribulation.
-> Myall Beach Walk (1,7 km, Gehzeit 35min)
Dieser durchgehende Boardwalk war leicht zu begehen und sehr interessant. Nach kurzer Zeit sind wir bei vielen Fan Palms vorbei gekommen.
Und wenig später haben wir eine Mangroven Abschnitt durchschritten. Anscheinend war das Gebiet aber schon länger nicht mehr überschwemmt.
Der Myall Beach wird im Lonely Planet Reiseführer ganz groß angepriesen. Ja, er ist ganz nett, wie die anderen Strände hier auch. Es gibt auch Palmen, als Überreste einer verfallenen Plantage. Aber wie bei vielen Stränden hier soll man nicht zu nah ans Wasser gehen, da hier Krokodile wohnen.
Schon etwas später am Nachmittag haben wir einen Fotostopp am Thornton Beach eingelegt. Die Wolken und Bäume haben schon Schatten auf den Strand geworfen, was für diese Langzeitbelichtung anscheinend ganz nützlich war.
Erst nach sieben und somit schon im Dunkeln haben wir Cairns erreicht. Kurz vor der Stadt sind wir die acht Kreisverkehre durchfahren, die wir auch schon auf der Hinfahrt passieren mussten. Es gibt also nicht nur in Tulln welche. Und es gibt auch nicht nur in Hobart ein gutes Thai Restaurant, sondern auch hier!
Donnerstag, 1. Januar 2015
31.12. - A happy new year!
Bei Woolworths haben wir uns mit frischem Proviant eingedeckt und sind losgedüst. Wir haben den Wooroonooran National Park besucht, und das an drei verschiedenen, eher weit auseinander liegenden Stellen.
-> Wallicher Falls und Tchupala Falls (2,1 km, 45min)
Nach einem kurzen Stück in der Sonne kam es uns im Regenwald erstaunlich kühl vor. Das Gefühl hat sich nach ca. fünf Minuten verflüchtigt. Zum Glück sind wir früh aufgebrochen. Und wir haben sogar einen Wasserfall mit Wasser gesehen, einen recht netten obendrein. Mit mehr Wasser sind die Wallicher Falls sicher noch imposanter.
Nach dem Fotostopp sind wir umgekehrt und in die andere Richtung marschiert. Der Aussichtspunkt bei den Tchupala Falls war in der Sonne, deswegen haben wir schnell die Bilder gemacht uns sind wieder zum Auto zurück gekehrt.
Im Vorbeifahren haben wir beim Crawfords Lookout Halt gemacht um noch einmal auf das Flusstal hinunter zu schauen.
Weiter im Norden haben wir wieder den Highway verlassen um Richtung Wald zu fahren.
-> Josephine Falls track (1,2 km, 20min)
Der Weg zu den drei Aussichtspunkten bei den Josephine Falls war asphaltiert, was aber in der Mittagshitze auch kein Nachteil war. Der Wasserfall war sehenswert.
Und nachher haben wir uns etwas unterhalb davon abgekühlt. Und diesmal wirklich abgekühlt, das war nicht so ein lauwarmer Bach wie gestern. Dieser hier kommt direkt von den Bergen, das war angenehm.
Hier gibt es anscheinend keine Freibäder. Im Meer kann man im Sommer aufgrund der Quallen auch nicht baden, also fahren viele Leute zu den Flüssen. Es ist sehr gut gekennzeichnet, wo gebadet werden darf und wo nicht, etwa wenn die Stelle zu gefährlich ist oder Krokodile dort wohnen ;-)
Auf der Rückfahrt zum Highway hatten wir einen guten Blick auf den Mount Bartle Frere, den höchsten Berg Queenslands mit 1.622m.
Nach einer längeren Zufahrt ins Goldsborough Valley sind wir zu unserem letzten Wasserfall aufgebrochen.
-> Wajil walk (2,2 km, 45min)
Am Fuße der Berge war es immer wieder bewölkt. Und im Regenwald hat es oft geraschelt, wenn wir Bush Turkeys aufgescheucht haben. Als wir bei der Aussichtsplattform bei den Kearneys Falls angekommen sind, hat es sogar zu regnen begonnen. Ein paar Fotos also und den Weg wieder retour.
Wir waren dann schon relativ zeitig in Cairns und haben unser Zimmer für die nächsten drei Nächte bezogen. Abends sind wir am Meer an der Esplanade entlang geschlendert. Gebadet kann dort nicht werden, da es Krokodile gibt, und das mitten in der Stadt. Naja, aber der Gehweg ist beplankt und erhöht, da werden sie ja nicht raufkommen.
Es waren schon ziemlich viele Leute auf den Wiesenflächen. Viele hatten Campingsessel und Kühlboxen dabei. Sie haben auf die Feuerwerke um 9 und um 12 Uhr gewartet. Es gab auch eine Bühne mit einem Live Act, viele Bäume waren beleuchtet und die Nacht war warm. Halt etwas anders als bei uns.
Um halb neun haben wir uns in dem Steakhouse eingefunden, wo wir schon im November einen Tisch reserviert hatten. Bruschetta, Steaks, Cocktail und Bier waren köstlich!
Nach dem üppigen Essen ging es an der Esplanade wieder zurück Richtung Hotel. Wir haben uns dann am Meer auf eine Bank gesetzt und auf das Feuerwerk gewartet. Natürlich durfte das Bier aus dem Bottleshop nicht fehlen.
Unsere Bewertung des Feuerwerks: die Inszenierung war nicht so toll wie in Tulln, aber es hat ca. 10 Minuten gedauert und als Abschluss waren ziemlich große Raketen dabei.
-> Wallicher Falls und Tchupala Falls (2,1 km, 45min)
Nach einem kurzen Stück in der Sonne kam es uns im Regenwald erstaunlich kühl vor. Das Gefühl hat sich nach ca. fünf Minuten verflüchtigt. Zum Glück sind wir früh aufgebrochen. Und wir haben sogar einen Wasserfall mit Wasser gesehen, einen recht netten obendrein. Mit mehr Wasser sind die Wallicher Falls sicher noch imposanter.
Nach dem Fotostopp sind wir umgekehrt und in die andere Richtung marschiert. Der Aussichtspunkt bei den Tchupala Falls war in der Sonne, deswegen haben wir schnell die Bilder gemacht uns sind wieder zum Auto zurück gekehrt.
Im Vorbeifahren haben wir beim Crawfords Lookout Halt gemacht um noch einmal auf das Flusstal hinunter zu schauen.
Weiter im Norden haben wir wieder den Highway verlassen um Richtung Wald zu fahren.
-> Josephine Falls track (1,2 km, 20min)
Der Weg zu den drei Aussichtspunkten bei den Josephine Falls war asphaltiert, was aber in der Mittagshitze auch kein Nachteil war. Der Wasserfall war sehenswert.
Und nachher haben wir uns etwas unterhalb davon abgekühlt. Und diesmal wirklich abgekühlt, das war nicht so ein lauwarmer Bach wie gestern. Dieser hier kommt direkt von den Bergen, das war angenehm.
Hier gibt es anscheinend keine Freibäder. Im Meer kann man im Sommer aufgrund der Quallen auch nicht baden, also fahren viele Leute zu den Flüssen. Es ist sehr gut gekennzeichnet, wo gebadet werden darf und wo nicht, etwa wenn die Stelle zu gefährlich ist oder Krokodile dort wohnen ;-)
Auf der Rückfahrt zum Highway hatten wir einen guten Blick auf den Mount Bartle Frere, den höchsten Berg Queenslands mit 1.622m.
Nach einer längeren Zufahrt ins Goldsborough Valley sind wir zu unserem letzten Wasserfall aufgebrochen.
-> Wajil walk (2,2 km, 45min)
Am Fuße der Berge war es immer wieder bewölkt. Und im Regenwald hat es oft geraschelt, wenn wir Bush Turkeys aufgescheucht haben. Als wir bei der Aussichtsplattform bei den Kearneys Falls angekommen sind, hat es sogar zu regnen begonnen. Ein paar Fotos also und den Weg wieder retour.
Wir waren dann schon relativ zeitig in Cairns und haben unser Zimmer für die nächsten drei Nächte bezogen. Abends sind wir am Meer an der Esplanade entlang geschlendert. Gebadet kann dort nicht werden, da es Krokodile gibt, und das mitten in der Stadt. Naja, aber der Gehweg ist beplankt und erhöht, da werden sie ja nicht raufkommen.
Es waren schon ziemlich viele Leute auf den Wiesenflächen. Viele hatten Campingsessel und Kühlboxen dabei. Sie haben auf die Feuerwerke um 9 und um 12 Uhr gewartet. Es gab auch eine Bühne mit einem Live Act, viele Bäume waren beleuchtet und die Nacht war warm. Halt etwas anders als bei uns.
Um halb neun haben wir uns in dem Steakhouse eingefunden, wo wir schon im November einen Tisch reserviert hatten. Bruschetta, Steaks, Cocktail und Bier waren köstlich!
Nach dem üppigen Essen ging es an der Esplanade wieder zurück Richtung Hotel. Wir haben uns dann am Meer auf eine Bank gesetzt und auf das Feuerwerk gewartet. Natürlich durfte das Bier aus dem Bottleshop nicht fehlen.
Unsere Bewertung des Feuerwerks: die Inszenierung war nicht so toll wie in Tulln, aber es hat ca. 10 Minuten gedauert und als Abschluss waren ziemlich große Raketen dabei.
Dienstag, 30. Dezember 2014
30.12. - Voll heiß
Wir
haben uns nur ein kleines Frühstück in der Bäckerei geholt und sind früh
morgens losgefahren. Während der Fahrt
sind wir an vielen Farmen vorbeigekommen. Einige Male sind uns auch Kühe auf
der Straße entgegen gekommen.
Dann ging es weiter den Berg hinauf in den Girringun National Park. Beim Aussichtspunkt zu den Wallaman Falls haben wir Halt gemacht. Eigentlich wollten wir zum Fuße des Wasserfalls hinabsteigen. Es ist immerhin mit 268 Metern der höchste permanente in einem fallende Wasserfall in Australien. Leider war nur sehr wenig Wasser.
Wir sind also wieder die viele Kilometer den Berg hinunter gefahren und nach Richtung Norden geschwenkt. In der Hoffnung auf eine kühle Erfrischung haben wir am Five Mile Creek geparkt. Der Fluss und die Badestelle waren ganz nett, aber der hier beheimatete Stinging Fish hat uns dann doch abgeschreckt.
Aufgrund der dort lebenden Salzwasserkrokodile sind wir sehr wachsam gewesen. Und tatsächlich haben wir ein kleines aufgestöbert. Nach kurzem Zögern ist es aber zum Glück davongehuscht.
Mit einem leicht mulmigen Gefühl sind wir weiter zum Strand gegangen. Dort lagen viele tote Bäume herum, sie werden hier zahlreich angeschwemmt. Bei der Mündung des Wreck Creek sind wir umgekehrt und den gleichen Weg zurück gegangen.
Und prompt haben wir an der gleichen Stelle das Krokodil wieder entdeckt, es war wahrscheinlich das gleiche. Wir durften gefahrlos passieren und sind nach einiger Zeit wieder zum Auto zurück gekommen.
Zur Abkühlung haben wir uns als nächstes die Murray Falls ausgesucht. Zuerst haben wir uns den schönen Wasserfall angesehen.
Und danach sind wir etwas unterhalb selbst ins Wasser gestiegen. Es war zwar nicht kalt, aber trotzdem angenehm.
Gleich darauf sind wir den Spuren eines Cassowaries gefolgt, natürlich war das nur für Kinder inszeniert. Der flugunfähige Laufvogel kann bis zu zwei Meter groß werden und hat ein lustiges buntes Gesicht. Einen echten haben wir noch nicht gesehen, vielleicht auch besser so, sie können auch mal aggressiv werden.
Zum Abendessen waren wir in der Ortschaft Flying Fish Point. Dort haben wir uns üppige Fish & Chips und einen Seafood Basket schmecken lassen. Die Aussicht vom Café auf den Strand hinüber war sehenswert.
Dann ging es weiter den Berg hinauf in den Girringun National Park. Beim Aussichtspunkt zu den Wallaman Falls haben wir Halt gemacht. Eigentlich wollten wir zum Fuße des Wasserfalls hinabsteigen. Es ist immerhin mit 268 Metern der höchste permanente in einem fallende Wasserfall in Australien. Leider war nur sehr wenig Wasser.
Wir sind also wieder die viele Kilometer den Berg hinunter gefahren und nach Richtung Norden geschwenkt. In der Hoffnung auf eine kühle Erfrischung haben wir am Five Mile Creek geparkt. Der Fluss und die Badestelle waren ganz nett, aber der hier beheimatete Stinging Fish hat uns dann doch abgeschreckt.
Die nächste Station war der Girramay National Park. In
Strandnähe haben wir uns eine Wanderung ausgesucht.
-> Wreck Creek beach walk ( 5,6 km, Gehzeit 1h 30min)
Um die Mittagszeit war es mit 34 Grad schon
ziemlich warm um durch niedriges Buschland zu streifen. Der Weg war meist
sandig und somit war es eher anstrengend.Aufgrund der dort lebenden Salzwasserkrokodile sind wir sehr wachsam gewesen. Und tatsächlich haben wir ein kleines aufgestöbert. Nach kurzem Zögern ist es aber zum Glück davongehuscht.
Mit einem leicht mulmigen Gefühl sind wir weiter zum Strand gegangen. Dort lagen viele tote Bäume herum, sie werden hier zahlreich angeschwemmt. Bei der Mündung des Wreck Creek sind wir umgekehrt und den gleichen Weg zurück gegangen.
Und prompt haben wir an der gleichen Stelle das Krokodil wieder entdeckt, es war wahrscheinlich das gleiche. Wir durften gefahrlos passieren und sind nach einiger Zeit wieder zum Auto zurück gekommen.
Zur Abkühlung haben wir uns als nächstes die Murray Falls ausgesucht. Zuerst haben wir uns den schönen Wasserfall angesehen.
Und danach sind wir etwas unterhalb selbst ins Wasser gestiegen. Es war zwar nicht kalt, aber trotzdem angenehm.
Am späteren Nachmittag haben wir noch einen kurzen
Abstecher in den Djiru National Park gemacht.
-> Fan Palm
Walk und Children’s Walk (1,5 km, Gehzeit 30min)
Vor allem hier wachsen die seltenen Fan Palmen,
die wir auf dem kurzen Weg gut erkennen konnten.Gleich darauf sind wir den Spuren eines Cassowaries gefolgt, natürlich war das nur für Kinder inszeniert. Der flugunfähige Laufvogel kann bis zu zwei Meter groß werden und hat ein lustiges buntes Gesicht. Einen echten haben wir noch nicht gesehen, vielleicht auch besser so, sie können auch mal aggressiv werden.
Zum Abendessen waren wir in der Ortschaft Flying Fish Point. Dort haben wir uns üppige Fish & Chips und einen Seafood Basket schmecken lassen. Die Aussicht vom Café auf den Strand hinüber war sehenswert.
Montag, 29. Dezember 2014
29.12. - Tropischer Wald im Norden Queenslands
Nach einer heißen Nacht, in der die Klimaanlage nicht gelaufen ist, haben wir uns erst Mal im schönen Pool des Motels abgekühlt. Es gab sogar einen kleine Wasserfall und eine Brücke, und die Wassertemperatur war gerade richtig.
Zum Frühstücken sind wir zu einem Restaurant am Meer gefahren. Wir hatten einen super Ausblick auf den Strand und die davorliegende Insel Magnetic Island. Und unsere Omletts waren auch sehr lecker.
Nachdem wir uns mit Proviant eingedeckt hatten, ging es auf dem Highway weiter Richtung Norden. Der Paluma Range National Park lag etwas abseits, wir sind auf einer engen, kurvigen Straße bis auf 800m hochgefahren.
-> Birthday Creek Falls (900m, Gehzeit 20min)
Wir haben das erste Mal unsere Wanderschuhe geschnürt und sind in den tropischen Wald hineinspaziert.
Die Bewaffnung mit Sonnencreme und Autan haben wir diesmal nicht gebraucht, aber man kann ja nie wissen. Auch die extra angeschafften langärmligen Wanderhemden wurden aufgerollt. Es hat noch nicht geregnet in dieser Saison, wahrscheinlich gibt es deswegen fast keine Moskitos.
Am Ende des Weges haben uns die Birthday Falls erwartet. Hier wurde gleich Mal die Fotoausrüstung ausgepackt, inklusive Stativ und Graufilter.
Etwas unterhalb gab es auch etwas größere Tümpel.
In der Gesamtheit gesehen ist der Wasserfall nach Regenfällen sicher imposanter.
-> Paluma Rainforest Walk (700m, Gehzeit 15min)
Dieser kurze Spaziergang führte uns in den immer noch feuchten Regenwald.
-> McClellands Lookout (500m, Gehzeit 8min)
Von diesem Aussichtspunkt konnten wir bis ans Meer sehen.
Auf der Fahrt zurück an die Küste haben wir beim Little Crystal Creek Halt gemacht. Viele Leute haben den warmen Tag genutzt, um dort zu planschen. Jürgen hat sich auch im lauwarmen Wasser "abgekühlt".
Bei dieser groß angekündigten Mango Plantage mussten wir stehen bleiben. Das Mangoeis dort war sehr lecker.
Schließlich haben wir Ingham erreicht. Die Stadt scheint zwar nicht groß zu sein, dafür gibt es jede Menge Fast Food Läden. Aber andererseits konnten wir an diesem Montag kein offenes normales Restaurant finden.
Zum Frühstücken sind wir zu einem Restaurant am Meer gefahren. Wir hatten einen super Ausblick auf den Strand und die davorliegende Insel Magnetic Island. Und unsere Omletts waren auch sehr lecker.
Nachdem wir uns mit Proviant eingedeckt hatten, ging es auf dem Highway weiter Richtung Norden. Der Paluma Range National Park lag etwas abseits, wir sind auf einer engen, kurvigen Straße bis auf 800m hochgefahren.
-> Birthday Creek Falls (900m, Gehzeit 20min)
Wir haben das erste Mal unsere Wanderschuhe geschnürt und sind in den tropischen Wald hineinspaziert.
Die Bewaffnung mit Sonnencreme und Autan haben wir diesmal nicht gebraucht, aber man kann ja nie wissen. Auch die extra angeschafften langärmligen Wanderhemden wurden aufgerollt. Es hat noch nicht geregnet in dieser Saison, wahrscheinlich gibt es deswegen fast keine Moskitos.
Am Ende des Weges haben uns die Birthday Falls erwartet. Hier wurde gleich Mal die Fotoausrüstung ausgepackt, inklusive Stativ und Graufilter.
Etwas unterhalb gab es auch etwas größere Tümpel.
-> Paluma Rainforest Walk (700m, Gehzeit 15min)
Dieser kurze Spaziergang führte uns in den immer noch feuchten Regenwald.
-> McClellands Lookout (500m, Gehzeit 8min)
Von diesem Aussichtspunkt konnten wir bis ans Meer sehen.
Auf der Fahrt zurück an die Küste haben wir beim Little Crystal Creek Halt gemacht. Viele Leute haben den warmen Tag genutzt, um dort zu planschen. Jürgen hat sich auch im lauwarmen Wasser "abgekühlt".
Schließlich haben wir Ingham erreicht. Die Stadt scheint zwar nicht groß zu sein, dafür gibt es jede Menge Fast Food Läden. Aber andererseits konnten wir an diesem Montag kein offenes normales Restaurant finden.
28.12. - Melbourne City
Wir haben im Zimmer gefrühstückt, nämlich unsere Mango und den French Vanilla. Dann haben wir gepackt und sind nochmals zum Queen Victoria Market marschiert, um Sandalen zu kaufen (für wen wohl?).
Nachdem wir den Markt verlassen haben, sind wir die Bourke Street Richtung Spring Street entlang geschlendert. Unser Ziel war das Old Treasury Building. Drinnen gab es eine Ausstellung über einen Teil der Geschichte der Stadt und über Gold.
In der Collins Street haben wir viele Nobelgeschäfte gesehen, leider waren am Sonntag einige Auslagen leer. Nach dem untypischen Sonntagsessen beim Subway sind wir wieder aufs Südufer des Yarra Rivers gewechselt, damit Jürgen ein Bier bekommt. Schließlich haben wir unsere Taschen im Hotel geholt und sind in Richtung Flughafen aufgebrochen.
Der Flug nach Townsville in den Norden Australiens war ruhig, aber mit drei Stunden gar nicht so kurz. Dort hatte es nach den trockenen 25 Grad in Melbourne feuchte 29 Grad, um sieben Uhr abends.
Nachdem wir den Markt verlassen haben, sind wir die Bourke Street Richtung Spring Street entlang geschlendert. Unser Ziel war das Old Treasury Building. Drinnen gab es eine Ausstellung über einen Teil der Geschichte der Stadt und über Gold.
In der Collins Street haben wir viele Nobelgeschäfte gesehen, leider waren am Sonntag einige Auslagen leer. Nach dem untypischen Sonntagsessen beim Subway sind wir wieder aufs Südufer des Yarra Rivers gewechselt, damit Jürgen ein Bier bekommt. Schließlich haben wir unsere Taschen im Hotel geholt und sind in Richtung Flughafen aufgebrochen.
Der Flug nach Townsville in den Norden Australiens war ruhig, aber mit drei Stunden gar nicht so kurz. Dort hatte es nach den trockenen 25 Grad in Melbourne feuchte 29 Grad, um sieben Uhr abends.
Samstag, 27. Dezember 2014
27.12. - Kleiner Spaziergang durch die Stadt
Vom Hotel aus sind wir am Morgen gleich die Collins Street hinunter gebummelt und dann in die Queen Street Richtung Queen Victoria Market gegangen. Gleich gegenüber haben wir gefrühstückt, dann sind wir durch den Markt geschlendert. Jürgen hat endlich sein Holzbrett gekauft (eines von denen, die ihm schon im Februar so gut gefallen haben). Es ist aus Kampfer Holz gemacht und hat eine schöne bunte Maserung. Günstig war es allerdings nicht.
Dann ging es weiter, die Bourke Street entlang, die sehr nett mit Weihnachtsdeko geschmückt ist.
Bei der Flinders Street Station haben wir den Yarra River überquert und sind am Südufer entlang gegangen. Nachdem wir unseren Einkauf im Hotel abgeladen haben, sind wir Richtung St. Kilda aufgebrochen. Da die Alex das Geld für die Tramfahrt sparen wollte, sind wir zu Fuß marschiert.
-> CBD - St. Kilda via Albert Park (Gehzeit 1,5h)
Der Weg durch den Albert Park war ganz nett, es gibt dort viele schwarze Schwäne und kleine Enten. Außerdem hat man eine schöne Aussicht zurück aufs Zentrum.
Am Wegesrand haben wir einige große Bäume gesehen, wie diesen Ficus (Gummibaum).
Einige Eukalyptusbäume waren schon in voller Blüte.
Nahe am Strand von St. Kilda haben wir im Park eine Rast eingelegt. Dabei haben wir einer Trauung in einem Pavillion zugeschaut. Es war ein Brautpaar von fünf, das wir an diesem Tag gesehen haben.
Unser Nachmittagsessen haben wir in dem gut besuchten Restaurant La Roche in der Acland Street verzehrt. Es ist eines von unseren "Stammlokalen". Und natürlich durfte auch die French Vanilla Cremeschnitte nicht fehlen, wenn wir schon in der Gegend sind.
-> St. Kilda - CBD via Station Pier (Gehzeit 2,5h)
Der Rückweg am Meer entlang hat etwas länger gedauert. Leider war es sehr windig, aber die Sonne war warm genug. Bevor wir in Richtung Stadt abgebogen sind, haben wir uns die Fähre Spirit of Tasmania näher angeschaut. Sie wurde gerade beladen, diese Möwen haben dabei zugeschaut.
Danach ging es auf einem sehr netten Gehweg durch die Wohnviertel zurück ins Hotel.
Dann ging es weiter, die Bourke Street entlang, die sehr nett mit Weihnachtsdeko geschmückt ist.
Bei der Flinders Street Station haben wir den Yarra River überquert und sind am Südufer entlang gegangen. Nachdem wir unseren Einkauf im Hotel abgeladen haben, sind wir Richtung St. Kilda aufgebrochen. Da die Alex das Geld für die Tramfahrt sparen wollte, sind wir zu Fuß marschiert.
-> CBD - St. Kilda via Albert Park (Gehzeit 1,5h)
Der Weg durch den Albert Park war ganz nett, es gibt dort viele schwarze Schwäne und kleine Enten. Außerdem hat man eine schöne Aussicht zurück aufs Zentrum.
Am Wegesrand haben wir einige große Bäume gesehen, wie diesen Ficus (Gummibaum).
Einige Eukalyptusbäume waren schon in voller Blüte.
Nahe am Strand von St. Kilda haben wir im Park eine Rast eingelegt. Dabei haben wir einer Trauung in einem Pavillion zugeschaut. Es war ein Brautpaar von fünf, das wir an diesem Tag gesehen haben.
Unser Nachmittagsessen haben wir in dem gut besuchten Restaurant La Roche in der Acland Street verzehrt. Es ist eines von unseren "Stammlokalen". Und natürlich durfte auch die French Vanilla Cremeschnitte nicht fehlen, wenn wir schon in der Gegend sind.
-> St. Kilda - CBD via Station Pier (Gehzeit 2,5h)
Der Rückweg am Meer entlang hat etwas länger gedauert. Leider war es sehr windig, aber die Sonne war warm genug. Bevor wir in Richtung Stadt abgebogen sind, haben wir uns die Fähre Spirit of Tasmania näher angeschaut. Sie wurde gerade beladen, diese Möwen haben dabei zugeschaut.
Danach ging es auf einem sehr netten Gehweg durch die Wohnviertel zurück ins Hotel.
25.12. / 26.12. - Ab in den Süden
Nachdem wir rasch gepackt haben, sind wir gegen Mittag Richtung Flughafen abgerauscht. Der Audi hat durchgehalten und wir sind mehr als rechtzeitig dort angekommen. Nach dem Einchecken haben wir noch einen schnellen Christtags-Mittagssnack beim McDonald's eingenommen. Wir haben Wien pünktlich mit dem Boeing 787-Dreamliner der Qatar-Airways verlassen. Die Sitze waren etwas eng, aber naja, sonst hat das Teil einwandfrei funktioniert.
In Doha sind wir in die Lounge gegangen, Jürgen ist ja schon Frequent Traveller bei Qatar ;-) Kurze Zeit später ging es weiter Richtung Melbourne, in einer Boeing 777, mit mehr Beinfreiheit. Spät nachts sind wir in Melbourne angekommen und mussten uns ewig bei der Immigration anstellen. Nach einer kurzen Busfahrt sind wir ins Hotel gekommen. Die Zeitverschiebung beträgt hier 10 Stunden.
In Doha sind wir in die Lounge gegangen, Jürgen ist ja schon Frequent Traveller bei Qatar ;-) Kurze Zeit später ging es weiter Richtung Melbourne, in einer Boeing 777, mit mehr Beinfreiheit. Spät nachts sind wir in Melbourne angekommen und mussten uns ewig bei der Immigration anstellen. Nach einer kurzen Busfahrt sind wir ins Hotel gekommen. Die Zeitverschiebung beträgt hier 10 Stunden.
Donnerstag, 25. Dezember 2014
25.12. Abreise aus dem sonnigen Österreich
Es ist wieder so weit. Heute Mittag beginnen wir unsere Reise nach Australien. Wir werden mit Qatarairways über Doha nach Melbourne fliegen. Dort bleiben wir kurz und reisen dann in den Norden Queensland weiter. Nachdem wir einige Tage inklusive Silvester in diesem tropischen Klima verbracht haben fliegen wir ganz in den Süden nach Tasmanien, wo wir ausgiebig unserer Wanderleidenschaft frönen können ;-)
Wir freuen uns schon darauf unsere neue Spiegelreflexkamera Canon EOS 70D ausprobieren zu können. Natürlich werden wir uns so oft wie möglich über den Blog melden!
Liebe Grüße,
Alexandra und Jürgen
Wir freuen uns schon darauf unsere neue Spiegelreflexkamera Canon EOS 70D ausprobieren zu können. Natürlich werden wir uns so oft wie möglich über den Blog melden!
Liebe Grüße,
Alexandra und Jürgen
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