Donnerstag, 14. Januar 2016

12.01.2016 - Erholung am See

Wir haben den sehr angenehmen Campingplatz im Mount Field National Park in der Früh verlassen. Das erste Ziel war nicht weit entfernt im nächsten Ort.

-> Mariotts Falls
Diese Wasserfälle kannten wir zwar schon, wollten sie aber nochmal besuchen. Der Weg ging zuerst am Bach entlang und dann in den Farnwald hinauf. Das wenige Wasser tröpfelt über eine bemooste Wand nach unten.



Danach ging die Fahrt weiter zur Scotts Peak Road.

-> Creepy Crawly Nature Walk
Dieser kurze Boardwalk führte durch einen Wald mit dichtem Unterholz. Es war auch Horizontal Scrub dabei, wie der Name sagt, wächst es auch horizontal. Wir mussten also etliche Male unter Ästen hindurchschlüpfen.


Wir haben uns den Edgar Dam Campground für die Übernachtung ausgesucht. Er ist am nächsten zu unserem morgigen Startpunkt.

Wir sind schon am frühen Nachmittag dort angekommen und haben erstmal ein Mittagspicknick veranstaltet. Es waren sehr wenig leute dort und wir haben ein lauschiges Plätzchen gefunden. Später haben wir den Edgar Dam und die Bootsrampe erkundet. Dort haben wir gleich eine große Blacksnake nahe dem Wasser entdeckt.

Der aufgestaute Lake Pedder erstreckt sich über eine riesige Fläche mit einigen höheren Erhebungen darin. Auf der anderen Seite des Damms befindet sich der kleine Lake Edgar und dahinter das unwirtliche Gebirge im Süden.

Abends gab es wieder mal das Einser-Menü, also Nudeln mit Tomatensauce. Wieder haben uns einige Pademelons Gesellschaft gleistet.


Kurz vor dem Sonnenuntergang sind wir nochmal zum See gegangen um ein paar Fotos zu machen.

11.01.2016 - Stippvisite am Mount Field

Aus der Umgebung von Hobart sind wir Richtung Mount Field National Park aufgebrochen. Hier haben wir uns mit aktuellen Wetterinfos versorgt und entschieden, dass die Mount Anne noch einen Tag länger warten muss.

-> Russell Falls
Da es nicht weit ist, haben sind wir mit Stativ und Graufiltern zu den Russell Falls spaziert. Den sicher über 100 Fotos von diesem Wasserfall haben wir noch einige hinzugefügt. Die Sonne hat ihn aber schön beleuchtet.


Am Rückweg haben wir eine Schlange am Wegesrand und dieses süße Pademelon getroffen.

Aufgrund der Planänderung haben wir beschlossen, noch auf das Mount Field Plateau hinauf zu fahren. Wir haben uns also mit dem Camper die 16 km Gravel Road durch den Wald hinauf geschlängelt.

-> Lake Dobson - Lake Seal
Zuerst sind wir eine Forststraße entlang gegangen. Kurze Zeit später leitete uns ein Pfad in den lichten Wald bergab. Dort sonnte sich wieder eine Schlange.

Nach nicht allzu langer Zeit haben wir den Lake Seal erreicht. Er sieht von oben betrachtet wie eine Robbe aus. Das konnten wir vor zwei Jahren selbst von einem Weg weiter oben erkennen.


Das letzte Wegstück führte über den Pandini Grove, mit vielen Pandani Pflanzen.


Mit dem Auto ging es dann wieder zurück zum Campingplatz am Fuß des Berges. Wir hatten uns schon zu Mittag einen guten Platz gesichert. Abends gab es dann wieder das Zweier-Menü mit Rindfleischmedaillions und Kräuterkartoffeln der Sorte Moonlight, angebaut in Tasmanien. Das war wieder sehr lecker. (Das Einser-Menü sind Nudeln mit Pesto.)

Schon während des Essens sind einige Pademelons aus dem Wald gekommen, haben uns neugierig beäugt und Gras in der Nähe gefressen.

Sonntag, 10. Januar 2016

10.01.2016 - Die Reise geht weiter

Früh am Morgen sind wir in Marysville aufgebrochen und Richtung Melbourne gefahren. In den Yarra Ranges hing noch der Nebel, was in dem Wald mit den hohen Eukalyptusbäumen und den Farnbäumen sehr mystisch aussah.

Wir haben unseren Camper retourniert und sind nach Hobart geflogen, wo wir uns das gleiche Modell abgeholt haben. Er ist zwar neuer, hat aber einige Kleinigkeiten, die uns sehr stören (zB. weniger Stauraum für das Gepäck).

Nach dem Einkaufen sind wir in die Stadt gefahren und haben uns mal den National Parks Pass geholt, so müssen wir nirgends extra zahlen. Danach sind wir in den Einkaufsstraßen herumflaniert. Der Hunger hat uns schließlich zu unserem Lieblings-Thai Restaurant getrieben. Wie immer haben wir das gleiche gegessen und es war super lecker!

Das Programm für die nächsten Tage sieht in etwa so aus:
Southwest National Park - Mount Anne
(Southwest National Park - Cockle Creek und Wanderung zur South Cape Bay; wahrscheinlich nicht durchführbar, weil die Zufahrt nicht für unser Auto geeignet ist)
Bridestowe Lavender Farm bei Nabowla
Narawntapu National Park
Tasman National Park

Es gibt hier also noch genug zu sehen!

Samstag, 9. Januar 2016

09.01.2016 - Reise von den Bergen ins Tal

Morgens sind wir nochmal an den See gegangen, um letzte Bilder davon zu schießen.


-> Old Galleries
Eine kurze Fahrt führte uns zum Ausgangspunkt des Weges, der nicht so schwierig werden sollte, wie der gestrige. Die Felsenkletterei war wesentlich einfacher, aber trotzdem nett.


-> Rollasons Falls
Auf der Fahrt bergab ins Tal haben wir einen Stopp beim Rollasons Falls Picknick Area eingelegt. Ungefähr einen Kilometer den Hang runter sind wir am Wasserfall angekommen, er war von unten und von oberhalb zugänglich.



Nachdem wir in der Mittagshitze wieder zum Auto zurückgekehrt sind, haben wir mal die Klimaanlage gebraucht. Wir hatten eine lange Fahrt vor uns. Das Ziel war Marysville. Leider ging sich unterwegs nur eine kurze Pause beim Subway aus.

-> Steavenson Falls
Spontan haben wir noch die Steavenson Falls bei Marysville besucht. Der Wasserfall war am späten Nachmittag perfekt beleuchtet.


Zum Abendessen haben wir unsere letzten Nudeln verbraucht. Außerdem haben wir die Koffer gepackt, damit morgen von Melbourne aus die Reise weiter nach Tasmanien gehen kann.

Wort des Tages: moo poo
Auch schon gesehen als pony poo und horse poo!

2. Platz beim Wort des Tages: mud slut
Stand auf der Windschutzscheibe eines älteren, nicht ganz sauberen Geländewagens.

08.01.2016 - Erkundung der Umgebung

Nach einem ausgiebigen Frühstück, das wieder mal aus Eierspeis mit Baked Beans bestand, sind wir gleich zu Fuss aufgebrochen.

-> Lakeside Walk, Gorge-Lake Catani Track, View Point Nature Walk, Underground River Track, The Monolith Track
Das Wegenetz hier um den Campingplatz ist so dicht, dass wir mehrere Sehenswürdigkeiten auf einmal erwandern konnten. Wir haben den Lake Catani ein Stück umrundet und sind dann auf durch den Wald zu einer Aussichtsplattform hinaufgestiegen.



Am Rückweg haben wir nochmal die gleiche schwarze Schlange gesehen. Sie war zum Glück nicht an uns interessiert.

Danach ging es bergab zum Eurobin Creek, er fließt ein Stück unterirdisch und man konnte in den Höhleneinstieg hineinsehen. Auf der anderen Seite des Bachs mussten wir wieder viele Stufen hinaufsteigen. Aber dann hatten wir wieder einen guten Blick in das Tal darunter.

Der Wald war mit jungen Blue Gums gesprenkelt.


Unser nächstes Ziel war The Monolith. Die verschiedenen Felsformationen sind immer wieder beeindruckend und die Aussicht von oben verschafft einen guten Überblick.


Einige Zeit später sind wir wieder am See angekommen und haben die Umrundung vollendet.


Zum verspäteten Mittagessen gab es Tomatensuppe, die war zwar fixfertig aus dem Packerl, aber gut!

->Chalwell Galleries
Nach einer Rastpause wollten wir noch einen kurzen Spaziergang machen, oder wir hätten es zumindest vorgehabt. Es wurde dann eine Kletterpartie daraus. Das Durchschlüpfen zwischen den Felsen hat uns an unseren letzten Urlaub erinnert. Es war unerwartet, hat aber Spaß gemacht! Und zuweilen war es auch eine Herausforderung, den richtigen Weg zu finden.


07.01.2016 - Am Rücken des Buffalo

Eine kurze Fahrt führte uns weiter hinauf ins Cresta Valley. Hier sind auch einige kurze Schilifte, die aber anscheinend nicht mehr genutzt werden.

-> The Back Wall und Dickson Falls Nature Walk
Zuerst führte der Weg durch eine Ebene mit vielen großen Granitsteinen, sie wird Playground genannt. Wir hatten eine guten Ausblick auf die umliegenden Gipfel.


Darunter war auch der höchste Berg der Region, The Horn. Auch die Aussicht in die umliegenden Täler war gut.


Wir haben den Weg aber nicht bis zum Ende verfolgt und sind nach einem kurzen Mittagssnack wieder umgekehrt. Kurz vor dem Parkplatz haben wir uns Richtung Dickson Falls gewandt. Von der Aussichtsplattform bei dem Wasserfall konnten wir wieder weit ins Tal sehen.


Wieder im Auto haben wir beschlossen, noch schnell zu The Horn hinauf zu fahren. Der letzte Teil führte über eine ziemlich schlechte Gravel Road mit vielen Löchern und Rillen.

-> The Horn Track
Der Weg nach oben auf die Plattform führte durch den Snow Gum Wald und dann über viele Stufen über große Granitfelsen. Nach kurzer Zeit sind wir ganz oben angekommen und haben die 360 Grad Aussicht genossen.


Danach haben wir wieder den Campingplatz aufgesucht und in der Sonne gerastet. Abends gab es wieder Steak mit Kartoffeln. Schön langsam müssen wir unsere Lebensmittel aufbrauchen, da wir bald nach Tasmanien fliegen.

06.01.2016 - Leckereien am Weg in die Berge

Von New South Wales sind wir wieder in den Bundesstaat Victoria gefahren. Zu Mittag haben wir uns in dem Städtchen Beechworth umgesehen. Hier rühmt man sich für das gut erhaltene historische Stadtzentrum, was auch wirklich sehenswert ist.

In der Beechworth Bakery haben wir nach langem Anstellen einige Leckereien gekauft: einen warmen Ned Kelly Pie (mit Rindfleisch gefüllt), einen Bienenstich, einen French Vanilla Slice und eine Apfel-Plundergebäck. Die Bäckerei dürfte sehr bekannt sein, es herrschte ein ziemliches Gedränge. Verspeist haben wir die meisten Köstlichkeiten an einem Picknicktisch im nächsten Ort.


Am Nachmittag sind wir im Mount Buffalo National Park angekommen.

-> Eurobin Falls
Der kurze Weg führte bergauf zu den Wasserfällen, die aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden konnten.


Es waren auch einige Leute im Wasser, da es wieder ziemlich warm geworden ist.

Später haben wir unsere Site am Lake Catani Campground bezogen. Hier werden wir für die nächsten drei Nächte bleiben.

05.01.2016 - Wir haben Kozzie bezwungen!

In der Früh haben wir noch die Wettervorhersage für den Tag im Internet gecheckt. Sie hat aber nicht besser ausgesehen als am Tag davor. Wir sind trotzdem nach Thredbo aufgebrochen und wollten spontan entscheiden, was wir machen. Dort hat es aufgerissen und es hat sogar kurz die Sonne hinter den Wolken hervorgelugt.

Die Sesselliftfahrt war dann schon etwas feuchter. Oben angekommen, hat uns der Nieselregen ins Gesicht geblasen. Wir sind also dann zum 6 km entfernten Gipfel des Mount Kosciuszko aufgebrochen. Der Wind und der Regen waren die meiste Zeit schon unangenehm, aber wir haben uns durchgekämpft. Für die Fotos musste unsere kleine Digicam herhalten.


Nach ca. 1,5 Stunden sind wir am höchsten Punkt Australiens angekommen, auf 2.228 Metern.
Der Rückweg war gleich nass wie der Hinweg. Es ging aber halbwegs zügig voran, da der Boden mit Metallgittern belegt war. Andernfalls wäre es zu gatschig gewesen.


Immer wenn es etwas aufgeklart hat, habe ich schnell ein Foto von der Umgebung geschossen.


Die Liftfahrt ins Tal war noch nasser als alles andere vorher. Im Auto haben wir uns gleich der nassen Sachen entledigt. Aber es ist gar nicht überall nass durchgegangen!
Die Fahrt führte uns weiter am Alpine Way entlang.


Unser heutiges Ziel war Khancoban, ein kleiner Ort am Fuße der Berge. Wir konnten nach drei Tagen endlich wieder unsere Sachen zum Trocknen hinaushänge und draussen essen.


Unsere heutigen Nachbarn sind anscheinend wieder Deluxe-Camper: 2 Jetski, Boot, Leinwand mit Beamer für den Kinderfilm, Lichterkette, ein Partyzelt fürs Kochen und eins für die Picknick Bänke und lauter fette neue Autos. Natürlich sind die Fahrräder mit dabei. Geschlafen wird in den Zelten. So macht man das hier!

Montag, 4. Januar 2016

04.01.2016 - Abenteuer im Regen

Wir haben den Tag mit Baked Beans und Scrambled Eggs begonnen. Und bei dem Dauerregen ist auch alles dicht geblieben.


Danach haben wir den Strom vom Camper abgehängt und sind Richtung Thredbo aufgebrochen. Dort war der Regen auch nicht weniger, aber wir haben uns vermummt und sind auf dem Thredbo Valley Track losmarschiert. Es ging am Ufer des Thredbo River entlang, nach der zweiten Brücke sind wir umgekehrt.

Mit dem Auto haben wir ein paar Kilometer übersprungen und etwas weiter bei Bullock Flats sind wir wieder gegangen. Dieses Stück war viel erlebnisreicher. Gleich am Anfang des Weges mussten wir unter einer Brücke durch, da war aber schon jemand und hat sich vor dem Regen untergestellt. Es war ein riesiges Känguru Männchen, das uns misstrauisch beäugt hat. Wir sind schnell ohne Foto weiter gegangen.

Im Wald haben wir verschiedene farbige Eukalyptusbäume gesehen.


Und dann wieder: ein weiteres Männchen, diesmal hat er sich aufgestellt, um zu zeigen, wie groß und
stark er ist. Da wird einem schon etwas anders. Und so weit war der gar nicht weg.


Der Uferweg hat uns immer wieder nette Ausblicke beschert.


Zurück ging es auf einem anderen Weg, aber auch unweit des Ufers. Wir haben wieder die gleichen
Kängurus getroffen, und ein unbekanntes, das direkt neben dem Weg graste.

03.01.2016 - It's a rainy day

Das Frühstück haben wir im Camperinneren gegessen, da es immer wieder kurz geregnet hat.
Wir haben trotzdem unser Glück versucht und sind nach Charlotte Pass hinauf gefahren. Es war
abwechselnd neblig und regnerisch. Also nichts für eine Wanderung.

In der Nähe des Campingplatzes haben wir uns dann doch hinaus gewagt.

-> Waterfall Walk
Wir waren fast mit der ganzen verfügbaren Regenmontur bewaffnet. Nach kurzer Zeit hat es auch wieder angefangen zu nieseln und dann auch stark zu Regnen. Wir sind trotzdem weiter gestapft.
Beim Wasserfall haben wir die Kamera für einige wenige Fotos unter dem Plastiksackerl hervor gezogen.


Danach ging es wieder bergauf durch den Wald und an vielen großen Granitsteinen vorbei.


Jetzt sitzen wir in Jindabyne am Campingplatz und beobachten die ankommenden Urlauber. Einer hat
lange Zeit versucht, sein Zelt vor den herabrinnenden Wassermassen abzudichten. Wahrscheinlich
vergeblich. Wir sitzen (noch) im Trockenen.

Zum Abendessen gibt's was vom Thai.

Samstag, 2. Januar 2016

02.01.2016 - Erste Erkundungen der Berge

Heute gab es erstmals Toast mit Butter als Frühstück. Die angekündigten Gewitter sind ausgeblieben,
also sind wir in höhere Gefilde aufgebrochen.

-> Rainbow Lake Walk
Der Weg führte durch den lichten Snowgum Wald zu einem künstlichen See. Er wurde als Wasserversorgung für den Ort Charlotte Pass vor über 100 Jahren angelegt.


Wir haben den See umrundet und sind auf dem gleichen Weg wieder zum Auto zurück gekehrt.
Ein Stück die Straße weiter sind wir zu einer zweiten kurzen Wanderung aufgebrochen.

-> Porcupine Rock
Die Kamera war vorerst durch die Pellerine von dem leichten Nieselregen geschützt. Sie musste aber
aufgrund der beeindruckendenden alpinen Szenerie immer wieder hervorgeholt werden. In der Nähe des Porcupine Rock konnten wir weit hinunter ins Tal sehen.



Die Straße endete in Charlotte Pass.

-> Snow Gums Boardwalk
Der kurze Weg führte auf einen Lookout, von wo sich die umliegenden Gipfel gut beobachten ließen. Der Regen hatte aufgehört und wir hatten freie Sicht.


Wieder zurück am Campingplatz haben wir das Ende des Regens abgewartet und sind nochmal zu Fuß losgestartet.

-> Sawpit Walk
Auf dieser kleinen Runde entlang des Bachs und dann durch den Wald haben wir 12 Kängurus gesehen.

Zum Abendessen gab es gedämpften Fisch nach Asia Art mit Kräuterkartoffeln.

01.01.2016 - Snowy Mountains im Regen

Kurz nach Canberra haben wir den Highway schon wieder verlassen und in den Namadgi National Park gefahren.

-> Square Rock
Durch den meist lichten Eukalyptuswald führte der Weg zu einer Ansammlung von großen Granitfelsen. Die Aussicht von dort oben war sehenswert.



Wir haben auch noch bei einem weniger guten Aussichtspunkt vorbei geschaut und sind dann wieder durch den Wald mit den "Wackelsteinen" zurück gekehrt. Eine kleine Schreckminute hat uns eine schwarze Schlange beschert, die direkt neben dem Weg im hohen Gras lag. Sie hat Jürgen und mich kurzzeitig getrennt, da wir beide zurück getreten sind.

Im Vorbeifahren haben wir uns kurz die Gibraltar Falls angesehen.


Unterwegs haben wir unseren Proviant aufgefüllt und sind am späten Nachmittag im Kosciuszko National Park in den Bergen angekommen. Der Regen dauerte nur kurz, aber die Wettervorhersage für die nächsten Tage ist nicht so toll.

Gleich bei der Einfahrt in den Caravan Park haben wir dort lebende Anwohner getroffen.


Unter dem Autodach haben wir es uns fürs Abendessen gemütlich gemacht.


gesichtete Schlangen: 1

31.12.2015 - Von der Küste in die Hauptstadt

Wir sind schon zeitig aus dem Luxus-Resort aufgebrochen. Kurz nach Batemans Bay sind wir am
Murramarang National Park entlang gefahren um eine geeignete Einfahrt in den Wald zu suchen. Wir
haben uns für die Straße zum Pebbly Beach entschieden. Dort gab es dann einen schönen Strand und eine nette Wanderung.

-> Pebbly Beach - Snake Bay
Der Weg führte bergauf und bergab durch den Wald.


Immer wieder hatten wir nette Ausblicke aufs Meer. Am Clear Point haben wir kurz Halt gemacht, um die dortige Lichtung nach Kängurus abzusuchen. Um die Mittagszeit waren aber natürlich keine da.

Die Snake Bay war eine felsige Bucht.


Auf dem gleichen Weg ging es wieder zurück zum Auto. Nach einem kurzen Snack haben wir die vermutlich letzte Gelegenheit genutzt, um ins Wasser zu springen. Das Wasser war wieder kühl und die Wellen hoch. Es war aber sehr lustig!

Am Nachbarstrand, dem Depot Beach, haben wir auch noch einen kleinen Spaziergang gemacht.

-> Rainforest Walk
Durch den Regenwald führte der Weg in einer kleinen Schleife bergauf und wieder zurück bergab.


Kurze Zeit später haben wir die Küste verlassen und uns landeinwärts Richtung Canberra gewandt. In
vielen Serpentinen ging es hoch hinauf und auf der anderen Seite nicht mehr ganz so weit hinunter.

Der Campingplatz war nicht so gut besucht, was irgendwie seltsam war, da fast keine Leute zu sehen
waren. Wir haben uns zurecht gemacht und sind die knapp über 8 km ins Stadtzentrum marschiert. Am Ufer des Lake Burley Griffin haben viele Leute gepicknickt und auf das Feuerwerk um 9 Uhr gewartet.


Im Zentrum war dann auch einiges los. Es gab mehrere Bühnen mit Livemusik und viele Geschäfte hatten offen. Das Feuerwerk ließ sich nicht recht mit einem in Tulln vergleichen, aber die Leute waren begeistert.

Um 11 Uhr sind wir dann mit einem teuren Taxi auf den Campingplatz zurück gekehrt und haben dann um Mitternacht mit einem Apfelcider angestoßen.