Montag, 14. Dezember 2009

Cann River bis Foster

Kurz nach dem Aufbruch in Cann River haben wir ganz spontan im Bemm River Reserve Halt gemacht. Dort war ein McKenzie River Rainforest Walk angeschrieben und das hat uns neugierig gemacht. Obwohl es der einzige Weg in der Umgebung war, hatte er viel zu bieten. Es gab sogar zwei Hängebrücken. Am interessantesten war natürlich die Natur, wir haben viele Farnbäume gesehen.

Nach dem erfrischenden halbstündigen Spaziergang gings weiter in Richtung Cape Conran. Dort wärs ja ganz nett gewesen, aber der Wind war nicht auszuhalten. Wir haben also nur einen kurzen Fotostopp gemacht uns sind wieder ins Auto gesprungen.

Der nächste Halt war dann bei Frenches Narrows. Dort sind wir über eine Brücke eines Meeresseitenarmes gegangen und dann auf den Strand gekommen. Auch dort ein ähnlich windgepeitschtes Foto und schnell wieder zurück zum Auto.


In Lakes Entrance wars dann auch nicht viel besser. Auch dort sind wir nur kurz über die Brücke zum Strand gewandert und dann gleich wieder umgekehrt. Bei 20 Grad und kaltem Wind ist es halt nicht so gemütlich.

Der weitere Weg hat uns dann wieder nach Südwesten geführt. Im Reiseführer stand, dass in dem Ort Loch Sport Kängurus auf den Wiesen grasen. Das hat sich aber nicht bewahrheitet, als wir dort waren. Also sind wir nach Foster weiter gefahren und haben dort für die Nacht Quartier bezogen.

Samstag, 12. Dezember 2009

Am Dach Australiens - Mt Kosciuszco NP

Heute wollten wir ganz hoch hinaus. Der Mount Kosciuszco Nationalpark liegt im höchsten Teil der Great Dividing Range. Und der Mount Kosciuszco ist gleichzeitig auch der höchste Berg Australiens mit 2.228 m.

Von Cooma aus sind wir nach Thredbo gefahren und dort in den Sesselift umgestiegen. Von einer Hitzewelle hat sich bis hierher noch nichts rumgesprochen. Bei der Bergstation hatte es 8 Grad und der Wind hat gehörig gepfiffen. Wir haben uns dann entschieden, nur bis zum Mt Kosciuszco Lookout zu gehen und nicht die vierstündige Wanderung bis zum Gipfel und wieder zurück zu machen. Der Weg war nicht sonderlich beschwerlich, er ist mit einem Eisengitter belegt, weil der Boden ziemlich sumpfig ist. Der Gegenwind hats dann aber doch anstrengend gemacht. Auf dem Foto sieht man, dass auch schon einige Blumen zu blühen beginnen.


Wir mussten auch ein kleines Schneefeld durchqueren. Und bitte nicht lachen, meine Aufmachung ist absolut nicht übertrieben (Jürgen hat fürs Foto das Kapperl abgenommen). Wir haben aber auch Eltern und Kinder in kurzen Hosen gesehen. Naja, ich hätt mir ja eher Schihose und Winterjacke mit Handschuhen angezogen.

Hier ist das Panorama gut zu sehen. Der Mt Kosciuszco ist der zweite Berg von links mit dem länglichen Schneestreifen. Er schaut aus wie ein Hügel. Aber auf der Informationstafel steht, dass er so rund ist, weil der Schnee und das Eis im Laufe von Millionen Jahren den Gipfel rund geschliffen haben. Dieses Gebirge ist viel älter als zB der Mount Everest.


Auf der weiteren Fahrt sind wir über eine Holzbrücke gekommen. Es war sehr rumpelig und die Bohlen waren schon ziemlich zerfranst. Auf der Seite stand: errichtet 1888. Hat noch sehr orignial ausgesehen.
Jetzt sind wir in Cann River, also fast wieder am Meer. Hier hat es auch wieder erträgliche 23 Grad. Morgen gehts weiter in Richtung Melbourne.

Freitag, 11. Dezember 2009

Royal NP bis Cooma

Heute haben wir den ältesten Nationalpark der Welt besucht. Es ist der Royal National Park südlich von Sydney und er wurde 1879 gegründet. Bei der Information haben uns einige Kakadus begrüßt und wir haben endlich unsere Nahaufnahmen machen können.


Nachdem wir uns einen Plan besorgt haben, sind wir noch ein Stückchen weiter in den Park hineingefahren. Unsere zweistündige hat uns in Richtung Curracurrang geführt. Der Beginn war recht unspektakulär auf einer Schotterstraße mit rechts und links niedrigem Gebüsch. Aber schon die erste Aussicht aufs Meer war atemberaubend. Am meisten waren wir jedoch vom Sandstein fasziniert, den gibt es hier in vielen Farben und Mustern, von gelb über rot und violett bis fast schwarz.

In dieser Bucht haben wir kurz gerastet und sind dann wieder umgekehrt.



Die Autofahrt hat uns dann knapp an Canberra vorbeigeführt, die Hauptstadt von Australien. Hier schaut das Land eher trocken aus, und es gibt riesige Weideflächen für Merinoschafe. Wir haben uns südwärts gewandt und sind schließlich in Cooma gelandet. Ein guter Ausgangspunkt für unsere morgige Tour.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Sydney intensiv

Mit der Fähre fuhren wir von Parramatta aus direkt in die Stadt hinein zum Circular Quai. Von dort laufen alle Fähren aus. Unser Stadtrundgang bekann mit dem alten Viertel The Rocks. Dort waren früher Lagerhäuser und dort stehen auch die ältesten Gebäude.

Dann sind wir die George Street hinaufflaniert. Das Foto zeitgt das Queen Victoria Buliding, da ist ein Einkaufszentrum drin. Gleich daneben befindet sich die Town Hall.


Dann sind wir wieder hinunterspaziert zum Darling Harbour. Entlang vom Pier sind viele nette Restaurants, aber nicht ganz billig. Wir haben beim Löwenbräu zu Mittag gegessen. Auch das muss mal sein. Für mich gabs Käsespätzle und Jürgen hatte Bratwürstel mit Sauerkraut. Aber am wichtigsten war natürlich das Stiegl Bier, das ein Vermögen gekostet hat. Und es war sogar eine Halbe, nicht die 475 ml oder noch weniger, die man sonst hier bekommt.

Gut gestärkt haben wir das Australian Museum besucht. Es ist vergleichbar mit unserem Naturhistorischen Museum in Wien. Wir haben ausgestorbene und noch lebende Tiere aus Australien gesehen. Es war auch eine ansehnliche Mineralsammlung dabei.
Als zweites Museum haben wir uns die Hyde Park Barracks angesehen. Am Anfang des 19. Jahrhunderts wohnten dort die Gefangenen, die aus Europa eingeschifft wurden. Danach diente es als Übergangsunterkunft für emigrierte Frauen und später als Büro. Es war sehr interessant, von einigen Einzelschicksalen zu erfahren.

Der Gang durch den Botanischen Garten war dann wieder sehr erfrischend, die Sonne hat noch immer nicht gescheint. Im Hintergrund sieht man die Harbour Brigde und vorne das Opernhaus.
Wir waren auch bei Mrs. Macquaries Chair. Der erste Gouverneur hat für seine Frau eine Straße bauen lassen, damit sie dort die Aussicht genießen kann.



Abschließend haben wir noch auf das Auslaufen der Diamond Princess gewartet. Das Kreuzfahrtschiff lag heute vor Anker am Circular Quai. Am Foto ist das vielleicht nicht so gut erkennbar, aber das Schiff ist ganz schön groß. Es passen 2.670 Passagiere drauf und fast alle Aussenkabinen haben Balkone.


Zurück nach Parramatta gings dann mit dem Zug. Insgesamt sind wir heute ca. 7 Stunden durch die Stadt gewandert. Aber wir haben viel gesehen.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Blue Mountains

Von Richmond gings heute Früh auf der Bells Line of Road los in die Blue Mountaints. Wir hatten schon Angst, es würde regnen, aber dann hat es doch aufgerissen. Unser erstes Ziel war der Mount Tomah Botanic Garden. Dort gibt es gaaanz viele Blumen und Bäume und wir haben natürlich genug Fotos gemacht. Hier ein Beispiel von einer australischen Pflanze (ich weiß leider nicht, wie sie heißt):


Und das ist eine südafrikanische Pflanze, eine Protea:

Nach einem zweistündigen Aufenthalt im Garten sind wir dann zu verschiedenen Aussichtspunkten gefahren. Der erste hieß Evans Lookout. Das ist das typische Panorama der Blue Mountains.

Die Sandsteinhänge sind bewaldet und teilweise auch steil und kahl. Über allem liegt ein bläulicher Dunst, der von einer bestimmten Art von Eukalyptusbäumen kommt. Daher auch der Name Blue Mountains.
Bei einer etwas mehr als einstündigen Wanderung zu den Katoomba Falls haben wir viele Stufen bewältigt. Der Wasserfall war wieder nicht berauschend, aber vorhanden. Dafür haben wir einige Kakadus gesehen.


Ein weiterer Fixpunkt bei jeder Blue Mountains Fahrt sind die Three Sisters, eine Felsformation ebenfalls in Katoomba. Wir sind auch ein Stückchen hinabgestiegen.


Überraschend viel Wasser hatten die Leura Cascades. Drum herum gab es viel Grün mit Farnbäumen und Sträuchern.


Wir haben einen sehr schönen Tag in den Blue Mountains verbracht, und bestimmt könnte man dort noch viel mehr anschauen. Es werden busweise die Touristen herangekarrt. Aber wenn man selbst fährt, kann man ja auch bei kleineren Aussichtspunkten stehen bleiben.
Die Fahrt in Richtung Sydney war sehr interessant. Man sollte meinen, je näher man der großen Stadt kommt, desto mehr Motels gibt es. Weit gefehlt. Wir übernachten jetzt zweimal in Parramatta, das ist ein Vorort von Sydney. Morgen fahrn wir dann mit der Fähre oder dem Zug ins Zentrum.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Tomaree NP und Ku Ring-Gai Chase NP bis Richmond

Der Tag hat ziemlich bewölkt begonnen. Wir sind schon um sieben aufgebrochen, da ich eine Verabredung zum Reiten am Strand hatte. Es war nicht ganz billig, dafür ist mein Pferd mit dem Laster fertig gesattelt auf dem Strand-Parkplatz angekommen. So schnell bin ich noch nie am Pferd gesessen. Die hatten sogar ein Stockerl zum Aufsitzen dabei.

Wir sind durch einen Teil des Tomaree Nationalparks geritten. In der Nähe von Nelson Bay liegt ein 32 km langer Sandstrand und dahinter sind hohe Sanddünen. Es sind die größten / längsten wandernden Dünen in der südlichen Hemisphäre. Dort schauts wirklich aus wie in der Wüste. Jürgen hat uns teilweise mit der Kamera (zu Fuss) verfolgt und alles dokumentiert.


Das besondere an der Sache war natürlich der mehrmalige Galopp am Strand. Mein Pferd hieß Luke und war eher eine Schlafmütze, aber das mag ich eh lieber. Alles in allem wars ein sehr entspannender und interessanter Ritt, aber trotzdem werde ich meinem Alf daheim treu bleiben.

Danach sind wir in was schnelleres umgestiegen, nämlich ins Auto. Das hat uns dann in den Ku Ring-Gai Chase Nationalpark vor den Toren von Sydney gebracht. Leider war heute die Brandgefahr sehr hoch, deshalb konnten wir keine Wanderungen machen. Wir sind also nur zum West Head Aussichtspunkt gefahren. Der war aber auch sehenswert. Das Wasser war türkis bis blau und der Himmel klar.


Die weitere Fahrt war dann nicht mehr so lustig. Wir mussten durch einige Vororte von Sydney, und das um halb vier. Und vorher haben wir uns gewundert, warum das Navi für 50 km 50 Minuten anzeigt. Es ist dann sogar noch länger geworden. Das passiert uns schon nicht mehr. Wenn wir nach Sydney zurückkommen, werden wir ausserhalb wohnen und mit dem Zug in die Stadt fahren.

Zum Schluss möchte ich noch das Thema Klopapier behandeln. Wir wissen ja gar nicht, wie gut es uns in Europa geht. Hier ist zweilagig der Standard. Aber in einem Motel hatten wir auch schon ein einlagiges Recycling Klopapier, wo man durchsehen konnte! Die Rolle hatte dann dafür auch 1000 Blatt (ich glaube bei uns sinds 150 Blatt). Die Zeitungen, die früher verwendet wurden, waren bestimmt nicht so dünn...

Montag, 7. Dezember 2009

Port Macquarie und Nelson Bay

Heute gibts nicht viel Sehenswertes zu berichten. In der Früh sind wir in Nambucca Heads losgefahren und der erste Stop war Port Macquarie. Dort haben wir im Sea Acre Rainforest Center einen Rundgang durch den Regenwald gemacht. Auf einem Boardwalk, gegen Bezahlung. War nicht so toll, da haben wir im "echten" Regenwald schon besseres gesehen.

Nachher sind wir noch zum Leuchtturm hinaufgefahren. Die Aussicht von dort war ganz nett, aber es war ziemlich windig.


Am Nachmittag sind wir schließlich in Nelson Bay gelandet. Und weils so warm war, haben wir uns gedacht, wir gehen ins Meer baden. Durch den Wind am Strand wars dann gar nicht mehr so warm. Und das Wasser war bei um die 20 Grad auch ziemlich erfrischend. Jürgen war drin, ich nicht ganz. Jaja, wir sind nicht mehr in den Tropen, dafür gibts hier auch keine Quallen.


Morgen wirds wieder spannender, aber mehr möchte ich noch nicht verraten...

Sonntag, 6. Dezember 2009

Cathedral Rock NP bis Nambucca Heads

Heute haben wir die Wanderung im "Granitland" fortgesetzt. Auch im Cathedral Rock National Park lagen überall Granitblöcke herum. Hier haben wir einen halbstündigen Spaziergang gemacht.



Ausserdem haben wir zwei Wasserfälle besucht. Der Wollomombi Fall ist der zweithöchste Australiens, mit 260 m Höhe. Ich habe kein Foto reingestellt, weil es dort auch nix zu sehen gab, ausser eine trockene Schlucht. Beim zweiten Mal hatten wir mehr Glück. Das Foto zeigt die Ebor Falls. Am anderen Ufer haben wir sogar einen Fuchs gesehen.

Danach ging die Fahrt weiter. Ebenfalls hoch in den Bergen und heute leider in Nebel gehüllt, liegt der Dorrigo National Park. Aufgrund der schlechten Sicht haben wir nur einen kurzen Spaziergang auf einem befestigten Weg gemacht. Aber durch den Nebel sah der Regenwald auch tatsächlich sehr feucht aus.
In Reiseführeren und Broschüren wird öfters vor Blutegeln gewarnt, auch in anderen Nationalparks. Und hier haben wir tatsächlich einen gefunden! Und nein, wir sind nicht durch Lacken oder in die Nähe eines Baches gegangen. Es hat sich einer an meiner Hose auf Höhe des Unterschenkels festgehalten. Die Dinger gehen wirklich schwer ab. Jürgen hat ihn dann mit einem Stöckchen entfernt. Für die ganz Hartnäckigen hätten wir eh Salz dabei gehabt (man muss ja vorbereitet sein...).

Unser heutiges Etappenziel war Nambucca Heads. Nach den nebligen 19 Grad im Gebirge wars hier mit 27 Grad doch wieder recht war. Nachdem wir uns eine Unterkunft besorgt hatten, haben wir gleich den Mangroven Boardwalk und den Captain Cook Lookout erkundet. Es war wirklich ziemlich warm, aber wir waren eh mit Sonnencreme eingeschmiert.

Noch eine kleine Anekdote am Rande: wir haben schon ein Lieblingsgeschäft, das ist Coles. Dort gibts alles. Unser Essensvorrat wird immer mehr. Letztens haben wir uns eine Styropor-Kühlbox um umgerechnet zwei Euro gekauft. Jetzt haben wir auch Butter fürs Brot und Milch fürs Müsli. Quasi fast schon ein kontinentales Frühstück. Toaster gibts in fast jedem Motel. Vorbei sind die Zeiten von Weissbrot mit Nutella...


Girraween NP bis Armidale

In der Früh haben uns gleich drei Kängurus auf dem Parkplatz des Girraween Nationalparks erwartet. Wir haben uns also wie die Paparazzi angeschlichen und wild darauf losgeknipst. Hinter uns sind die Einheimischen vorbei gegangen.



Die nicht ganz zweistündige Tour hat uns zu zwei Attraktionen geführt. Als erstes sind wir auf den Pyramid Rock geführt. In dieser Gegend ist der Untergrund aus Granit und es liegen überall mehr oder weniger große "Kiesel" herum. Das letzte Stück des Aufstieges war sehr interessant, aber zum Glück war der Stein sehr griffig und wir sind nicht bis ganz hinauf geklettert. Es war nämlich ganz schön steil.

Am zweiten Teil des Weges sind wir am Granite Arch vorbeigekommen, der Granitbogen.
Übernachtet haben wir in Armidale. Das Städtchen war eher nicht sehenswert. Wir sind lange herumgeirrt, bis wir ein Restaurant gefunden haben, das offen hatte. Und das am Samstag Abend. Wir waren auch ein klein wenig verwundert, warum die Uhr am Court House um eine Stunde vorgeht. Dann haben wir uns dunkel erinnert, dass die Zeit in New South Wales um eine Stunde vorn ist. Mit der Grenze der Bundesstaaten haben wir anscheinend auch die der Zeitzone überschritten. Komisch, da an beiden Seiten der Grenze gleich Ortschaften liegen...


Freitag, 4. Dezember 2009

Lamington NP und Main Range NP bis Stanthorpe

Der Lamington National Park war ein Erlebnis in jeder Hinsicht. Die 36 km lange Hinfahrt hat fast eine Stunde gedauert. Es war sehr kurvig und oft war die Straße nur eine Fahrbahn breit. Weil wir sehr früh unterwegs waren, haben wir auf der Strecke schon drei Kängurus bzw. kleinere Verwandte, die Wallabies gesehen.

Als erstes haben wir den Rainforest Circuit beschritten, an dessen Ende gab es dann den Tree Top Walk. Wir haben vorher auch schon andere "Baumwipfelwege" gekannt, aber keinen wie den. Am Anfang stand eine Tafel, die besagte, dass das der erste Tree Top Walk Australiens war. Das können wir jetzt verstehen. Es ging auf mehr oder weniger schwingenden Hängebrücken nach oben.


Wer noch höher hinaus wollte, konnte auf einer Leiter auf eine Plattform klettern. Das haben wir auch gemacht. Dann waren wir auf 24 m Höhe und hatten eine ganz nette Aussicht. Nach oben, bis zum Boden hat man fast nicht mehr gesehen.

Danach haben wir den beplankten Weg am Boden zurück zum Parkplatz genommen. Überall im Wald konnte man zahlreiche Vögel hören und auch sehen. Aber meistens sind sie zu schnell um Fotos zu machen. Trotzdem haben wir eine Stunde auf diesem Weg verbummelt.


Der nächste einstündige Weg führte zum Python Rock. Wir konnten leider nicht erkennen, warum der so heißt. Am Ende des Weges gabs jede Menge Grasbäume und von der Aussichtsplattform konnte man einen Wasserfall sehen.


Als dann auf dem Highway der Main Range Nationalpark angeschrieben war, haben wir auch dort Halt gemacht. Auch dort gab es einen halbstündigen Rainforest Circuit. Das Foto zeigt das Fassifern Valley. Die ganze Gegend besteht aus vulkanischem Gestein. Interessant ist auch, dass der Regenwald in jedem Nationalpark etwas anders aussieht.

Heute übernachten wir in Stanthorpe. Die Gegend ist anscheinend bekannt für den Obstanbau und liegt auf über 900 Metern. Das war uns gar nicht bewusst, dass wir so hoch hinaufgefahren sind. Immerhin hatte es hier auch noch über 30 Grad.




Mount Coot-tha Botanic Gardens bis Canungra

Ausnahmsweise hatten wir heute das Frühstück bei der Übernachtung dabei. Wir habens ja statt einer Ermäßigung dazu bekommen. War auch nicht mehr wert, aber besser als nix.

Nach der Stärkung sind wir in den Mt Coot-tha Botanic Garden aufgebrochen. Der ist nur ein paar Kilometer ausserhalb von Brisbane. Der Garten ist ziemlich riesig und wir haben natürlich viele Blumen-Fotos gemacht. Gleich beim Eingang waren riesige Frangipanibäume in allen Farben.



Im Bereich der australischen Pflanzen haben wir auch ein großes Beet mit Kängurupfötchen entdeckt. Hier nur eines der zahlreichen Fotos als Beispiel.

Der krönende Abschluss waren dann die Schmucklilien (Agapanthus).

Alles in allem sind wir drei Stunden durch den Park gewandert, es hatte ca. 30 Grad, war aber erträglich. Um zu unserem nächsten Ziel zu gelangen, mussten wir leider ganz Brisbane durchqueren. Das ist am Donnerstag zu Mittag kein Spass, wir waren quasi auf der "Tangente" unterwegs. Nur dass hier die Autobahn mitten durch die Stadt geht, ohne Abgrenzungen oder Lärmschutzwänden. Trotz Navi kann man sich bei den vielen Auf- und Abfahrten leicht verirren. Aber wir habens geschafft.
Auf der Fahrt haben wir gaaaanz viele Pferde gesehen. In diesem Gebiet werden die anscheinend auch gezüchtet. Am besten hat mir der Schimmel gefallen, der sich gewutzelt hatte, der war rot (wie Alf).
Einige Zeit später sind wir dann in dem kleinen Ort Canungra angekommen, ein guter Ausgangspunkt für unsere morgige Wanderung. Weils schon Nachmittag war, sind wir nur noch kurz in den Tamborine National Park gefahren. Dort haben wir den einstündigen Sandy Creek Track mit Abzweigung zu den Cameron Falls gemacht.

Weils in der letzten Zeit wenig geregnet hat, waren die Cameron Falls nicht so der Reißer.
Aber auch neben dem Wasser gabs einiges zu entdecken. Zum Beispiel dieser umgestürtzte Baumriese.
Die Rückkehr vom Mount Tamborine nach Canungra war genauso spannend wie die Herfahrt. Und zwar gibts da eine Stelle mit nur einer Fahrspur, die hat sogar eine Ampel!

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Noosa Nationalpark und Brisbane

Nach einem schnellen Frühstück in der Picnic Area des Noosa Nationalparks gings auch gleich los. Wir haben uns als erstes für den Weg zum Dolphin Point entschieden. Die knapp einstündige Küstenwanderung konnte ein paar schöne Strände und Aussichtspunkte bieten. Da es gestern und in der Nacht geregnet hatte, duftete der Wald nach ätherischen Ölen (ich glaube, es waren Teebaum und Eukalyptus).



Gleich anschließend haben wir den halbstündigen Palm Grove Walk gemacht. Der Weg führte durch den Wald, teilweise waren auch Palmen dabei. Solche riesigen Bäume mit Warzen drauf haben wir das erste Mal gesehen.
Nach einer nicht allzu langen Fahrt sind wir in Brisbane angekommen, das ist die Hauptstadt vom Bundesstaat Queensland. Es hat in Strömen geregnet, aber zum Glück haben wir bald eine Unterkunft gefunden. Wir konnten uns sogar ein Frühstück aushandeln. Morgen gibts also mal wieder Milch, Butter und GETOASTETES Brot. Das Nutella is eh schon fast aus...
Dann sind wir zweieinhalb Stunden durch die Stadt flaniert. Teilweise bei Regen, teilweise bei strahlendem Sonnenschein. Das wechselt hier anscheinend sehr schnell. In der Innenstadt gibt es viele historische Gebäude und die Fussgängerzone ist sehr nett. Vom anderen Flussufer hatten wir diese Aussicht.

Alles in Allem ist Brisbane eine sehr nette Stadt, trotzdem fahren wir morgen weiter.