Dienstag, 11. Februar 2014

08.02. - Sonne im Schneeland um den Lake St. Clair

Wir haben den Ort Bushy Park in nordwestlicher Richtung verlassen um zum Lake St. Clair zu fahren. Das Wetter war eindeutig freundlicher als beim letzten Mal, da hat es geschneit.

-> Shadow Lake Circuit (3h 40min, 12,7km)
Wir haben diese Wanderung aus dem Wanderführer ausgesucht und sie wie beschrieben gegen den Uhrzeigersinn gemacht. Das war auch besser so. Gegen Mittag sind uns nämlich einige müde Wanderer entgegengekommen, die noch einen ordentlichen Aufstieg vor sich hatten.

Anfangs ging es aber kräftig durch den Wald bergauf. Da waren auch die knapp über 20 Grad fast schon zu warm. Entlang des Weges haben wir viele verschiedene Arten von Wald durchwandert. Es war viel lichter Eukalyptuswald dabei, aber auch Farnbäume und bodenbedeckendes Moos. Außerdem sind wir durch einen Abschnitt mit niedrigen Büschen und Knopfgras gekommen.


Einige Zeit hatten wir den Gipfel des Mount Rufus im Blick.


Nach einem leichten Abstieg sind wir zum Shadow Lake gekommen. Dort haben wir eine kurze Rast eingelegt. Aber die Fliegen waren uns bald zu lästig und wir sind schnell wieder aufgebrochen.


Es folgte ein weiterer Abstieg und schließlich sind wir wieder am Lake St. Clair angekommen. Das war kurz nachdem wir wieder eine Schlange am Wegesrand gesehen haben.


Dann ging es wieder mit dem Auto weiter. Unterwegs haben wir bei einem Lookout Halt gemacht, von dem man die drei Berge namens Mount King William sehen konnte. Sie sind mit römisch 1,2 und 3 benannt.


Die Nelson Falls mussten wir diesmal leider auslassen, da durch einen nahen Waldbrand der Weg gesperrt war. Dafür haben wir in unserem Zielort Strahan noch einen Wasserfall besucht.

-> Hogarth Falls (30min, 2,3km)
Der Weg führte durch den Regenwald und war ziemlich eben. Der Wasserfall selber war auch ganz nett und nicht weit vom Stadtzentrum entfernt.


Gleich danach sind wir in die Regatta Tavern zum Abendessen gefahren.

Freitag, 7. Februar 2014

07.02. - Annäherung an den Mount Field West

Das Frühstück in unserem B&B war wieder sehr gut. Diesmal sind wir sogar mit Eiern, Schinken und Kartoffelpuffern bekocht worden.

Wir haben uns wieder in den Mount Field National Park aufgemacht. Da wir gestern von den Lichtverhältnissen bei den Russell Falls enttäuscht waren, sind wir das kurze Stück nochmal hingegangen. Diesmal sind die Fotos etwas besser geworden.

Danach sind wir die Gravelroad auf den Berg hinaufgefahren und haben unser Auto beim Lake Dobson geparkt. Von dort ging es zu Fuß weiter.

-> Lake Circuit (5h 55min, 15,3km)
Die im Wanderbuch beschriebenen 4,5 Stunden Gehzeit haben sich nicht ganz bewahrheitet. Aber schön war es trotzdem.

Zuerst ging es ein Stück den Lake Dobson entlang und dann in den Wald hinauf. Wir haben viele Pandani Pflanzen gesehen.


Für kurze Zeit mussten wir auf der Zufahrtsstraße zu den Schiliften gehen, aber dann sind wir in den Snowgum Wald abgebogen. Die Bäume hier sind aufgrund der widrigen Bedingungen nur klein und gedrungen.

Auf dem anschließenden Boardwalk sind wir schnell vorangekommen, bis wir die Rodway Range erreicht haben. Dann hieß es wieder einmal über Felsen klettern. Und das hat uns auch die verlorene Zeit gekostet. Der Weg war in dem Meer aus Stein manchmal nur schwer zu erkennen. Aber die Markierung war ausreichend.


Wir waren froh, als wir den Pass K-Col erreicht hatten. Unsere Stimmung hat sich gehoben, da wir auch die ersten Cushion Plants entdeckt haben.


Wir wanderten weiter die Bergflanke entlang, anfangs mit Blick auf den Gipfel des Mount Field West. Aber wir waren auf allen Seiten von Doleritgipfeln umgeben.


Schließlich haben wir eine Hochebene erreicht. Die vielen kleinen Tümpeln waren fast alle ausgetrocknet und sahen wie braune Löcher aus. Und immer wieder haben wir Blockfelder durchquert...


Nach dem Abstieg vom Newdegate Pass haben wir den Lake Newdegate erreicht. Er ist umgeben von King Billy Pines.


Am weiteren Weg sind wir an vielen kleineren Seen im Gebiet des Tarn Shelf vorbeigekommen. Sie lagen alle nah beieinander.


Wir waren froh, als wir wieder die Kreuzung zu einem uns bekannten Boardwalk erreicht hatten. Wir waren auch schon lange genug unterwegs. Für den weiteren Rückweg haben wir denjenigen über die Skifields ausgewählt. wir sind direkt an den zwei Liften vorbeigekommen. Schilift kann man das eigentlich nicht nennen. Hat ausgeschaut wie ein gespanntes Kunsstoffseil zwischen zwei Hütten mit Stützen. Wir würden da nicht mitfahren, was immer das sein soll.

Kurz nach den Liftanlagen wollte Jürgen die Aussicht vom Wegesrand genießen uns ist fast auf eine große braun-schwarze Schlange getreten. Vielleicht war es eine Tigersnake. Sie ist aber durchs Gebüsch davon gehuscht. Wir haben uns an den letzten Abstieg gemacht und sind dann wieder zum Auto gekommen.

Donnerstag, 6. Februar 2014

06.02. - Wasserfalltag

Wir haben Huonville in nördlicher Richtung verlassen um in den Mount Field National Park zu fahren. Dort sind wir mit unseren Rucksäcken losmaschiert.

-> Lady Barron Falls Circuit (2h, 6,8km)
Wie erwartet haben wir den Einstieg in den Rundweg nicht gleich gefunden. Er war im Wanderführer nicht gut erklärt und ausserdem mittlerweile weiter die Straße hinauf verlegt worden.

Zuerst ging es also durch den Wald bergauf und über viele Stufen wieder hinab zum Bach. Neben dem Weg stand dieser hohle Baum.


Nach einer Weile haben wir die Lady Barron Falls erreicht. In der prallen Mittagssonne waren sie gar nicht so einfach auf dem Foto einzufangen.


Der Weg führte weiter durch den lichten Eukalyptus- und Farnbaumwald bergauf. Unterwegs haben wir ein Wallaby gesehen. Schließlich haben wir den Abschnitt mit den Tall Trees, also den großen Bäumen erreicht. Der kleine Rundweg mit informativen Tafeln war sehr interessant.


Die riesigen Bäume hier sind Swamp Gums, eine Eukalyptusart. Eine Altersbestimmung ist schwierig, da diese Bäume auch "falsche" Jahresringe produzieren. Die meisten großen Swamp Gums stehen hier seit dem frühen 19. Jahrhundert. Aber die ältesten wuchsen schon, bevor die Europäer nach Tasmanien kamen.

Die Swamp Gums in Tasmanien sind die höchsten Hartholzbäume und die höchsten blühenden Pflanzen der Welt. Der Rekord liegt bei 98 Metern.

Die Höhe der Bäume wird mit einem Fernrohr gemessen, das einen Winkel anzeigt. Anhand des Winkels kann die Höhe ausgerechnet werden.

Bald darauf gelangten wir zu den Horseshoe Falls, so genannt wegen der Hufeisenform. Gegen Ende des Sommers sehen sie etwas enttäuschend aus. Im Oktober war da mehr Wasser...


Auch die darunter liegenden Russell Falls waren nicht sehr üppig, aber dennoch ganz nett. Diesmal hat uns nicht die spritzende Gischt das Fotografieren erschwert, sondern das Gegenlicht.


Da der Nachmittag noch nicht allzu weit fortgeschritten war, haben wir uns auf gut Glück noch weiter Wasserfälle auf der Karte gesucht.

-> Marriotts Falls (1h 10 min, 4,1km)
Der Weg war von der Hauptstraße weg sogar angeschrieben und auch halbwegs gut markiert. Zuerst sind wir am Fluss entlang spaziert. Am Wegesrand haben wir wieder einen Echidna entdeckt. Als er uns wahrgenommen hat, hat er sich gleich zusammengerollt.

Danach ging es weiter über eine abgegraste Weide mit Farn und rosa Eisenhut. Und dann sind wir in den Farnbaumwald eingetaucht. Es ging über Stock und Stein. Ein Stock hat sich als lange, dicke, schwarze Schlange entpuppt. Sie hat zum Glück gleich das Weite gesucht.

Nach nicht allzu langer Zeit haben wir die Marriotts Falls erreicht. Das Wasser ist über die bemooste Felswand getröpfelt. Ein sehr netter Wasserfall.


Zurück sind wir dem gleichen Weg gefolgt, diesmal ohne Schlange.

Heute nächtigen wir wieder in einem Bed & Breakfast. Es ist ein Haus aus den 1850er Jahren und sehr authentisch eingerichtet. Die Besitzer sind wieder sehr nett. Wir haben auch hier zu Abend gegessen, da die Lage etwas abseits der Hauptstraßen liegt.

Mittwoch, 5. Februar 2014

05.02. - Gipfelbesteigung auf hochalpine 1.255 Meter

Das Frühstück in unserem Bed & Breakfast war vorzüglich und die Aussicht auf den sonnenbeschienen Garten einfach wundervoll. Wir haben beim Essen einige größere Vögel und zwei kleine Hasen auf dem Rasen entdeckt.

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir dann Huonville verlassen und sind Richtung Hartz Mountains National Park aufgebrochen. Beim letzten Mal hatten wir ja nicht so ein Glück mit dem Wetter und es hat geschneit. Heute hätten die Bedingungen nicht besser sein können.

-> Hartz Peak (3h 10min, 8,1km)
Mit Bekleidung für alle Eventualitäten ausgestattet, sind wir vom Parkplatz aufgebrochen. Zuerst ging es durch einen lichten Wald mit höheren Büschen. Da haben wir gleich mal ein Wallaby gesehen.


Der Weg war sehr gut ausgebaut, im flachen Gelände sind wir einen Großteil der Strecke auf Boardwalks (Holzstegen) gegangen.


Ohne den hinderlichen Schnee haben wir bald die ersten kleineren Cushion Plants (Polsterpflanzen) entdeckt. Sie sehen ähnlich aus wie Moos, sind aber hart, wenn man sie anfasst. Wir haben etliche Exemplare fotografiert.


In der Ferne haben wir immer wieder den Hartz Peak gesehen.


Abschnittsweise war der Boden mit silbrig schimmernden Pineapple Grass überwuchert.


Nach der niedrigen Heidelandschaft begann der Aufstieg. Auf dem Hartz Pass waren die Pflanzen noch niedriger. Und das letzte Stück des Weges führte über ein Blockfeld.

Vom Gipfel hatten wir einen schönen Rundumblick auf die Berge im Südosten Tasmaniens und bis aufs Meer. Obwohl der Berg nur 1.255 Meter hoch ist, ist das Gelände doch hochalpin. Das Wetter kann hier schnell umschlagen und die Lebensbedingungen für die Pflanzen sind sehr rau.

Etwas abseits des Weges haben wir den halbmondförmigen Hartz Lake entdeckt.


 
Nach einer kurzen Rast haben wir uns an den Abstieg gemacht, was im steinigen Blockfeld gar nicht so einfach war. Am Rückweg haben wir einen Abstecher zum Ladies Tarn gemacht, das ist eine kleiner Bergsee. Danach waren wir kurz beim Lake Esperance. Beim Auto haben wir unsere Rucksäcke zurückgelassen und sind weitermaschiert.

-> Lake Osborne (35min, 2,1km)
Am Rande dieses Sees haben wir vom Wetter verkrüppelte King Billy Pines gesehen. Der Weg verlief teils durch dichten Wald und teil durch Heidelandschaft mit Felsformationen, die von einem Gletscher geformt wurden.


-> Waratah Lookout
Von diesem Aussichtspunkt hatten wir einen guten Überblick nach Norden.


Danach sind wir wieder ins Auto gestiegen und in unsere nette Unterkunft zurückgefahren. Obwohl es etwas über 20 Grad hat, fühlt sich der Wind kühl an. Aber morgen soll es wieder wärmer werden...

Dienstag, 4. Februar 2014

04.02. - Strandpromenade

Von Hobart aus sind war nach Kettering gefahren um die Fähre auf Bruny Island zu nehmen. Nach der kurzen Fahrt haben wir den Ausgangspunkt für unsere Wanderung angesteuert.

-> Cape Queen Elizabeth (3,5h, 12,7km)
Zuerst ging der Weg entlang einer Farm mit Emus und riesigen Schweinen zum Neck Beach. Wir sind an zwei Lagunen vorbeigekommen, eine davon war schon ausgetrocknet und mit Vögeln und einem Wallaby bevölkert. Da der Weg am Strand entlang nur bei Ebbe möglich ist, haben wir mal nachgeschaut. Wir haben beschlossen, einen Versuch zu wagen, obwohl das Wasser schon wieder im Steigen begriffen war.

Im ersten Abschnitt am Strand konnten wir hinter den Felsen in der Brandung vorbeischlüpfen. Dann haben wir noch eine Felsspalte durchquert. Es gab allerlei sehenswerte Felsformationen.


Aber schließlich mussten wir vorne vorbei. Wir sind also etwas geklettert, haben die großen Wellen abgewartet und sind dann schnell ins Trockene gelaufen, bevor uns die nächste Welle erwischt. Es ist sich gerade ausgegangen.

Auf der anderen Seite hat uns ein interessanter Felsbogen erwartet.


Wir sind dann den flachen Strand entlanggewandert. Landeinwärts wurde der Strand von den Sanddünen begrenzt. Im Vorbeigehen haben wir allerlei Tiere entdeckt, die meisten waren schon tot. Zum Beispiel eine aufgeblähte Robbe mit leeren Augenhöhlen, einige Vögel und auch ein runder Kugelfisch war dabei.

Am anderen Ende des Strandes sollte der Weg wieder hinauf auf den Bergrücken führen. Nach einer fünfminütigen Suche haben wir den Einstieg auch entdeckt. Durch den lichten Wald ging es dann weiter bergauf. Dieser Echidna uns auch über den Weg gelaufen, er hat mit seinem Rüssel im Sand gewühlt.


Am Cape Queen Elizabeth haben wir eine Pause gemacht und die Aussicht genossen. Mittlerweile ist auch die Sonne herausgekommen.


Auf dem Rückweg hatten wir einen netten Ausblick auf den zuvor begangenen Miles Beach.


Am Ende der Dünen haben wir uns dann landeinwärts gewandt um den Aufstieg zum Mars Bluff zu beginnen. Der Weg entlang der Felsen war ja mittlerweile nicht mehr begehbar.


Noch ein letzter Blick zurück auf den Miles Beach und das Kap.


Auf der anderen Seite ging es wieder bergab und auf dem gleichen Weg wieder zum Auto zurück.

Wir haben wieder die Fähre nach Kettering genommen und sind dann nach Huonville weitergefahren, wo wir heute übernachten. Die Fish & Chips im schwimmenden Boat House Cafe war vorzüglich.

03.02. - Abwechslungsreich bei Regen

Nach einem nicht sonderlich berauschenden Frühstück in der Unterkunft sind wir Richtung Mount Wellington aufgebrochen.

-> Wellington Falls (5h 55min, 16,9km)
Der Start erfolgte bei trübem, aber trockenen Wetter. Gleich am Beginn des Pfades ging es kräftig bergauf. Die Vegetation wechselte öfters, wodurch der Weg eigentlich nie langweilig wurde. Es gab immer wieder schöne Ausblicke aufs Meer und ins Tal hinunter.


Aufgrund des steinigen Untergrunds mussten wir sehr viel balancieren und hüpfen. Dann folgte ein ausgedehntes Blockfeld mit noch größeren Steinen, zudem ging es ganz schön bergauf.


Am Schluss gab es einen steilen Abstieg zum Wellington Falls Lookout. Der Wasserfall selbst war nicht so groß wie erwartet.


Da wir den steilen Aufstieg und das Blockfeld vermeiden wollten, haben wir einen längeren, dafür unbekannten, Rückweg gewählt. Wir sind also durch den Wald noch weiter bergab gestiegen und dann auf einen Forstweg gelangt. Dort ging es einige Zeit fast eben dahin, es gab immer wieder Lücken in den Bäumen um den gegenüberliegenden Bergrücken mit Basaltorgeln anzuschauen.


Ab der Abzweigung zum Snake Plains Track ging es wieder auf einem mit Steinen übersähten Weg kräftig bergauf. Durch den vorherigen Nieselregen hat es im Wald gedampft und die ätherischen Öle des Eukalyptus verbreiteten einen angenehmen Duft, fast wie im Dampfbad.


Die Snake Plains selbst waren mit niedrigen Teebäumen bewachsen. Der Boden war angenehm weich, wie ein Teppich.


Anfangs war das Durchstreifen der Büsche noch lustig, aber bald waren unsere Beine zerkratzt und der Weg wurde immer schmaler. Wir haben unsere langen Hosenbeine also wieder angezippt, und den Regenponcho gleich mit angezogen. Es fing nämlich wieder an und hörte für den Rest des Weges nicht mehr auf.

Nach knappen 6 Stunden waren die Füsse schon etwas müde und die Hosen vom Regen waschelnass. Wir sind also nur noch schnell zum Woolworths gefahren und haben uns mit Proviant für die nächsten Tage eingedeckt. Außerdem haben wir uns in der Tourist Information einen National Park Pass geholt.

Das Essen bei unserem Lieblinsthai war wie immer köstlich!

02.02. - Wärmstens zu empfehlen (an die 40 Grad)

Gleich nach unserem Mangofrühstück sind wir wieder nach St. Kilda aufgebrochen um dort durch den Markt zu spazieren. Danach haben wir uns wieder einen French Vanilla mit Kaffee in der Acland Street genehmigt. Dann ging es über den Strand zur Straßenbahn zurück.

Als wir im Botanischen Garten angekommen sind, hatte es schon knappe 30 Grad, es war halb 11 am Vormittag. Mit Sonnencreme und Hut bewaffnet haben wir uns von Schatten zu Schatten vorgetastet. Das Fotografieren der Blumen hat das natürlich nicht behindert.




Nach einer kleinen Runde im Park sind wir ein Stück den Yarra River entlang gegangen.

Am Südufer haben wir wieder einen Snack zu Mittag gegessen und sind dann über die Swanston Street und die Bourke Street zum Hotel zurückgekehrt. Dann war es auch schon Zeit, den Shuttle Bus von der Southern Cross Station zum Flughafen zu nehmen.

Wir sind direkt über das Stadtzentrum von Melbourne geflogen und die Rückkehr der Fähre Spirit of Tasmania haben wir auch aus der Luft gesehen.


Nach kurzer Zeit waren wir schon über Tasmanien und eine Stunde nach dem Abflug sind wir gelandet.

Auch hier ist es angenehm warm. Nach dem Essen waren wir noch am Hafen spazieren. Hier hat uns die kleine Digicam mit gar nicht so schlechten Nachtfotos überrascht.


Und um halb 10 haben wir uns noch Proviant für morgen gekauft. Praktisch, wenn einige Geschäfte auch am Sonntag bis 10 Uhr abends offen haben!

Samstag, 1. Februar 2014

01.02. - Melbourne - wir sind wieder da!

Auf der Suche nach einem Frühstück sind wir die Bourke Street und dann die Queen Street entlang gegangen. In einer Bäckerrei haben wir einen Cappucino mit Muffin bzw. mit Plunder gegessen, beides gut. Der Queen Victoria Market war dann nicht mehr weit entfernt. Der Markt ist in drei Bereiche geteilt: Fleisch, Obst und Gemüse, Diverses (Souvenirs, Kleidung und Schuhe,...). Beim Obst und Gemüse waren sehr viele Leute und es ging laut her. Viele Stände hatten einen Marktschreier, der die Waren angepriesen hat. Wir haben zwei riesige Mangos gekauft.
 

Mittlerweile hat auch der bewölkte Himmel aufgerissen und es ist warm geworden. Sehenswert war auch das Melbourne Central. Hier wurde das Einkaufszentrum um ein bestehendes Gebäude errichtet.


Dann ging es die Swanston Street hinunter zum Federation Square, über den Yarra River auf die Southgate Seite des Flusses. Danach haben wir unsere Beute ins Hotel gebracht und sind mit der Straßenbahn nach St. Kilda gefahren. Wir sind die Fitzroy Street mit den vielen Restaurants entlang flaniert und dann ein Stück den Strand entlang gegangen. Vom St. Kilda Pier hatten wir einen guten Blick auf das Stadtzentrum und den Strand. Es waren sehr viele Leute zum Baden da, und das Wasser ist auch wirklich angenehm warm.

Als letztes haben wir die Acland Street mit der Acland Bakery erreicht. Mit einem Stück French Vanilla (Cremeschnitte) haben wir es uns auf den Sesseln am Gehsteig gemütlich gemacht.


Auf der Rückfahrt in die Stadt sind wir beim Albert Park ausgestiegen. Teilweise waren schon die Tribünen für den Formel-1 Grand Prix im März aufgebaut. Wir sind am See entlang gegeangen und haben schwarze Schwäne und andere Wasservögel gesehen.


Ohne Rucksack sind wir wieder zum Southgate Ufer aufgebrochen um uns ein Restaurant für das Abendessen zu suchen. Da heute noch das chinesische Neujahr gefeiert wurde, waren Stände aufgebaut und extrem viele Leute unterwegs. Nach dem Essen haben wir noch das Ende des Feuerwerks gesehen. Via Northgate, also am anderen Ufer, ging es dann wieder zurück ins Hotel.


Gegen Mitternacht geht ein schöner lauer Abend zu Ende gegangen.

31.01. - Weiter geht's

Kurz nach Mitternacht haben wir den Flieger nach Melbourne bestiegen. Wir waren überrascht
von der enormen Beinfreiheit auch in der Economy Class und der Service war auch gut. In
den dreizehn Flugstunden gab es immer wieder stärkere Turbulenzen, aber zumindest beim
Essen war es halbwegs ruhig.

Und dann der erste Blick auf das australische Festland, genaugenommen auf Perth.


Die Immigration hat natürlich wieder länger gedauert, da war das Gepäck dann schon da. Die
Fahrt mit dem Shuttle Bus hat nicht lang gedauert und wir haben das Hotel auch bald
gefunden.

30.01. - Abflug in die arabische Welt

Am Nachmittag ging die Reise los. Die Versammlung der Fluglotsen am Vormittag hatte zum
Glück keine Auswirkung auf unseren Flug mit Qatar Airways. Nach fünf Stunden sind wir in
Doha angekommen. Der Flughafen scheint etwas provinziell zu sein, es gab kein Gate mit
einem Finger und wir mussten ewig mit dem Bus zum Terminal fahren. Die Wartehalle war so
lala, und die Sicherheits- und Ticketkontrollen umständlich. Aber anscheinend wird an
Verbesserungen gearbeitet.