Über dem Lake Kununurra gab es einen herrlichen Sonnenaufgang.
Kurz nach sieben Uhr Früh haben wir die Zivilisation wieder verlassen und uns gen Süden gewandt. Nach einiger Zeit haben wir die Abzweigung zum Purnululu National Park erreicht. Für die 53 km sind laut Reiseführer bis zu zwei Stunden realistisch, und fast so lange haben wir auch gebraucht. Die Straße war nicht schlecht, aber teilweise recht rumpelig, steinig und steiles Auf und Ab. Einmal ist uns ein Roadtrain mit einer Ladung lebender Rinder entgegen gekommen.
Und dann kamen fünf Flussdurchfahrten. Wir denken, dass es die tiefsten waren, die wir bisher befahren haben. War schon ein mulmiges Gefühl. Da die Strecke so lang war, haben wir uns Polly Schilder mit den restlichen Kilometern gewünscht (wie bei Baustellen auf der Autobahn). Vielleicht lässt sich da noch ein neues Geschäftsfeld erschließen?
Nachdem wir uns die letzten Infos im Visitor Center geholt haben, sind wir zum Parkplatz der ersten Wanderung gefahren.
-> Echidna Chasm (xkm, xmin)
Anfangs ging es durch ein ausgetrocknetes Flussbett Richtung der großen Felswand. Der Eingang zur Schlucht war mit Livinstonia Palmen bewachsen. Kurze Zeit später wurde es immer schmäler. Für ein kurzes Stück hatten wir nur eine Schulterbreite Platz um durch zu schlüpfen. Die orangen Felswände reichten viele Meter in die Höhe und es herrschte nur ein diffuses Licht am Boden.
Am Ende der Schlucht haben wir wieder kehrt gemacht und sind zu einem kleinen Aussichtspunkt nahe des Parkplatzes hinauf gestiegen. Von dort hatten wir einen guten Blick auf die umliegenden Felsen.
-> Mini Palms Walk (4,4km, xmin)
Da wir nicht mehr allzu viel Zeit zur Verfügung hatten, sind wir hier etwas schneller zu Werke gegangen. Der Weg führte an der äußeren Seite der Felswand entlang, dann sind wir wieder in ein Flussbett eingebogen. Nach ein paar Klettereien über Konglomerat Felsen sind wir an eine weitere Palmenbestandene Stelle gekommen.
Es duftete süß nach den Wattle Büchen, die Verwandte von den Mimosen sind. Schlussendlich führte einige Stufen zu einer Aussichtsplattform, von der man das Ende der Schlucht sehen konnte. Wir haben das Auto sogar noch vor der geplanten Zeit erreicht.
-> Stonehenge (xkm, xmin)
Dieser kleine botanische Rundweg hat uns mit dem Namen etwas in die Irre geleitet. So jedoch haben wir Spinifex Gras und Wildpflaumenbäume gesehen.
Der Campingplatz war gleich in der Nähe, und diesmal ist genügend frei. Gleich in der Nähe führte ein Pfad auf einen kleinen Hügel. Von dort aus haben wir den Sonnenuntergang genossen. Mit Bier und Ginger Ale haben wir es uns auf den Felsen so bequem wie möglich gemacht.
Heute gab es Rindswürstel (ähnlich Frankfurter) mit Baked Beanes und Dijon Senf, dazu getoastetes Baguette. Als Begleitung hatte Jürgen einen Sauvignon Blanc aus Western Australia und einen Fruchtsaft für mich.
Vor dem Schlafengehen sind wir noch draussen gesessen und haben den Blick auf die Sterne und im Besonderen auf die Venus und die Milchstraße genossen.
Dieser Campingplatz heißt Kurrajong. Und hier gibt es einen Camp Host, der den Campingplatz vor Ort betreut. Bei der Manning Gorge gab es auch so jemanden, der wurde aber als Caretaker bezeichnet, was wir viel cooler finden.
Mittwoch, 15. Juli 2015
Dienstag, 14. Juli 2015
11.07. - Riesiger Lake Argyle
Die Nacht war kurz, schon um halb vier haben uns die laut fiependen Fledermäuse geweckt. Sie sind wild herumgeflattert, man konnte auch das Flügelschlagen hören. Und es waren viele Exemplare hier.
Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir zum Lake Argyle aufgebrochen. Dieser Stausee ist das Wasserreservart für Kununurra und Umgebung. Der See ist wirklich riesig und hat viele Seitenarme. Für eine Bootsfahrt sind wir leider zu spät gekommen, aber wir haben uns eine Liste der Wanderwege besorgt.
-> Black Bluff und Badeplatz (xkm, xmin)
Vom hiesigen Campingplatz haben wir in öfterem bergauf und bergab eine kleine Bergflanke am gegenüberliegenden Ufer überquert. Immer wieder hatten wir gute Ausblicke auf den See. Wir konnten auch sehen, wie das Wasserflugzeug zu einem Rundflug gestartet ist.
Die Aussicht vom Black Bluff war ganz gut, wir konnten aber nur einen kleinen Teil des Sees sehen. Zurück ging es auf dem gleichen Weg und noch ein Stückchen weiter. Nach einem steilen und steinigem Abstieg haben wir die Badestelle am Ufer erreicht. Der See war auch hier am Rand sehr tief. Wir haben beschlossen, lieber den Infinity Pool vom Campingplatz zu benutzen, den wir uns mit dem Tageseintritt "erkauft" hatten. Nach dem Aufstieg war die Abkühlung auch dringend nötig. Und
das Wasser im Pool war sehr kalt. Dafür hatte die Luft lauschige 34 Grad.
Im angeschlossenen Restaurant haben wir unsere ersten Fish & Chips des Urlaubs gegessen und sie waren sehr gut. Danach sind wir wieder in den Camper gestiegen und haben uns den Ord River Dam angesehen. Von einem Parkplatz hatten wir einen guten Blick auf die Ord River Gorge.
Abends haben wir mit den Nachbarn nett geplaudert, sie sind aus Tasmanien.
Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir zum Lake Argyle aufgebrochen. Dieser Stausee ist das Wasserreservart für Kununurra und Umgebung. Der See ist wirklich riesig und hat viele Seitenarme. Für eine Bootsfahrt sind wir leider zu spät gekommen, aber wir haben uns eine Liste der Wanderwege besorgt.
-> Black Bluff und Badeplatz (xkm, xmin)
Vom hiesigen Campingplatz haben wir in öfterem bergauf und bergab eine kleine Bergflanke am gegenüberliegenden Ufer überquert. Immer wieder hatten wir gute Ausblicke auf den See. Wir konnten auch sehen, wie das Wasserflugzeug zu einem Rundflug gestartet ist.
Die Aussicht vom Black Bluff war ganz gut, wir konnten aber nur einen kleinen Teil des Sees sehen. Zurück ging es auf dem gleichen Weg und noch ein Stückchen weiter. Nach einem steilen und steinigem Abstieg haben wir die Badestelle am Ufer erreicht. Der See war auch hier am Rand sehr tief. Wir haben beschlossen, lieber den Infinity Pool vom Campingplatz zu benutzen, den wir uns mit dem Tageseintritt "erkauft" hatten. Nach dem Aufstieg war die Abkühlung auch dringend nötig. Und
das Wasser im Pool war sehr kalt. Dafür hatte die Luft lauschige 34 Grad.
Im angeschlossenen Restaurant haben wir unsere ersten Fish & Chips des Urlaubs gegessen und sie waren sehr gut. Danach sind wir wieder in den Camper gestiegen und haben uns den Ord River Dam angesehen. Von einem Parkplatz hatten wir einen guten Blick auf die Ord River Gorge.
Abends haben wir mit den Nachbarn nett geplaudert, sie sind aus Tasmanien.
10.07. - Parry Creek Road
Wir haben Wyndham erst relativ spät verlassen, vorher waren wir noch tanken. Man muss hier ja jede Gelegenheit nutzen, da es nicht so viele gibt. Nach kurzer Zeit haben wir die asphaltierte Straße verlassen und sind Richtung Parry Creek Nature Reserve eingebogen. Die gravel road war hier teilweise wieder etwas steiniger. Am Telegraph Hill haben wir einen kurzen Stopp eingelegt. Hier gab es mal eine Telegrafen Station. Von diesem kleinen Hügel konnten wir schon auf den Marglu Billabong sehen, dort gibt es eine Vogelbeobachtungsstelle.
Wir haben aber nicht nur Vögel gesehen, sondern auch zwei große Salzwasser Krokodile, die in der Sonne lagen. Ein Greifvogel hat sich gerade eine Beute geschnappt und ist davon geflogen.
Auf der weiteren Fahrt waren wir etwas unsicher, ob wir die richtige Abzweigung erwischt haben. Es war kein Wegweiser auf der Kreuzung und der Weg führte einspurig durch die Steppe. Doch schließlich sind wir wohlbehalten wieder in die Parry Creek Road eingebogen. Entlang der Straße haben wir unzählige Buckelrinder und auch zwei Kängurus gesehen.
Bevor die Zufahrt zu den Black Rock Falls allzu knifflig wurde, haben wir unser Auto geparkt. Die letzten Meter sind wir zu Fuß gegangen. Wasserfall war hier keiner mehr, aber die Felsen waren schon schwarz.
Middle Springs war nicht ganz so leicht zu erreichen. Der Weg war sehr sandig, aber unser Camper hat das mit Allrad gepackt. Als es steiniger wurde, sind wir wieder zu Fuß gegangen. Es ist zwar ein Mann vorbeigekommen, der gemeint hat, mit einem Allrad können wir weiterfahren. Aber dann waren wir froh, dass wir es nicht getan haben. Teilweise waren große Steine und eine hohe Stufe in der Fahrrinne. Wieder kein Wasserfall, aber einen netten Pool gab es hier. Zum Baden war das jedoch
nichts.
Zum Ivanhoe Crossing sind wir nur gefahren, weil wir neugierig waren. Diese lange Flussquerung über den Ord River wird als schwierig beschrieben, da die Strömung sehr stark ist. Wir konnten aber keinen anderen Autos zusehen, da die Fahrrinne mit großen Steinen gesperrt war. Und eines der hier lebenden Krokodile haben wir auch nicht gesehen.
Am Nachmittag haben Kununurra erreicht. Da noch genug Zeit war, sind wir gleich in den Mirima National Park gefahren. Die roten Felsendome hier werden als die "Mini Bungles" beschrieben. Die großen Geschwister werden wir übermorgen besuchen. Wir haben uns ein paar Toastbrote geröstet und mit Frühlingszwiebel- und Tsaziki Dip gegessen.
-> Walk1 (xkm, xmin)
Zuerst ging es über einen Boardwalk an einer der Felswand entlang. Anschließend sind wir auf dem Weg zu einem Aussichtspunkt hinauf gestiegen. Von oben haben die Felsendome noch eindrucksvoller ausgesehen. Der Ausblick auf Kununurra war hingegen nicht so sehenswert.
-> Walk2 (xkm, xmin)
Nach einem Trink-Boxenstopp beim Auto sind wir entlang des Hidden Valley zur Einfahrt des National Parks gegangen. Wir haben viele Vögel in den jungen Bäumen gesehen.
Bevor wir auf den Campingplatz gekommen sind, haben wir noch eingekauft. Es musste Bier Nachschub her. Außerdem haben wir was für das Abendessen besorgt. Den Sonnenuntergang haben wir uns am Ufer des Lake Kununurra angesehen. Das hier ansässige Krokodil George hat sich heute
nicht gezeigt, aber morgen ist ja auch noch eine Möglichkeit.
Heute steht Steak, angebraten in Butter mit Kräuterkartoffeln, auf dem Speiseplan. Es ist auch wirklich lecker geworden und war mit dem Gasherd ohne Probleme zu kochen.
Die Sanitäranlagen sind hier am Campingplatz sehr sauber. Und obwohl die Toilette zwei Ausgänge hat, hat Jürgen wieder zum Camper zurückgefunden (ein Riedl-Insider Schmäh).
Wir haben aber nicht nur Vögel gesehen, sondern auch zwei große Salzwasser Krokodile, die in der Sonne lagen. Ein Greifvogel hat sich gerade eine Beute geschnappt und ist davon geflogen.
Auf der weiteren Fahrt waren wir etwas unsicher, ob wir die richtige Abzweigung erwischt haben. Es war kein Wegweiser auf der Kreuzung und der Weg führte einspurig durch die Steppe. Doch schließlich sind wir wohlbehalten wieder in die Parry Creek Road eingebogen. Entlang der Straße haben wir unzählige Buckelrinder und auch zwei Kängurus gesehen.
Bevor die Zufahrt zu den Black Rock Falls allzu knifflig wurde, haben wir unser Auto geparkt. Die letzten Meter sind wir zu Fuß gegangen. Wasserfall war hier keiner mehr, aber die Felsen waren schon schwarz.
Middle Springs war nicht ganz so leicht zu erreichen. Der Weg war sehr sandig, aber unser Camper hat das mit Allrad gepackt. Als es steiniger wurde, sind wir wieder zu Fuß gegangen. Es ist zwar ein Mann vorbeigekommen, der gemeint hat, mit einem Allrad können wir weiterfahren. Aber dann waren wir froh, dass wir es nicht getan haben. Teilweise waren große Steine und eine hohe Stufe in der Fahrrinne. Wieder kein Wasserfall, aber einen netten Pool gab es hier. Zum Baden war das jedoch
nichts.
Zum Ivanhoe Crossing sind wir nur gefahren, weil wir neugierig waren. Diese lange Flussquerung über den Ord River wird als schwierig beschrieben, da die Strömung sehr stark ist. Wir konnten aber keinen anderen Autos zusehen, da die Fahrrinne mit großen Steinen gesperrt war. Und eines der hier lebenden Krokodile haben wir auch nicht gesehen.
Am Nachmittag haben Kununurra erreicht. Da noch genug Zeit war, sind wir gleich in den Mirima National Park gefahren. Die roten Felsendome hier werden als die "Mini Bungles" beschrieben. Die großen Geschwister werden wir übermorgen besuchen. Wir haben uns ein paar Toastbrote geröstet und mit Frühlingszwiebel- und Tsaziki Dip gegessen.
-> Walk1 (xkm, xmin)
Zuerst ging es über einen Boardwalk an einer der Felswand entlang. Anschließend sind wir auf dem Weg zu einem Aussichtspunkt hinauf gestiegen. Von oben haben die Felsendome noch eindrucksvoller ausgesehen. Der Ausblick auf Kununurra war hingegen nicht so sehenswert.
-> Walk2 (xkm, xmin)
Nach einem Trink-Boxenstopp beim Auto sind wir entlang des Hidden Valley zur Einfahrt des National Parks gegangen. Wir haben viele Vögel in den jungen Bäumen gesehen.
Bevor wir auf den Campingplatz gekommen sind, haben wir noch eingekauft. Es musste Bier Nachschub her. Außerdem haben wir was für das Abendessen besorgt. Den Sonnenuntergang haben wir uns am Ufer des Lake Kununurra angesehen. Das hier ansässige Krokodil George hat sich heute
nicht gezeigt, aber morgen ist ja auch noch eine Möglichkeit.
Heute steht Steak, angebraten in Butter mit Kräuterkartoffeln, auf dem Speiseplan. Es ist auch wirklich lecker geworden und war mit dem Gasherd ohne Probleme zu kochen.
Die Sanitäranlagen sind hier am Campingplatz sehr sauber. Und obwohl die Toilette zwei Ausgänge hat, hat Jürgen wieder zum Camper zurückgefunden (ein Riedl-Insider Schmäh).
Freitag, 10. Juli 2015
09.07. - Mission complete / Ende der Gibb River Road
Bei der Ausfahrt haben uns diese zwei freundlichen Esel verabschiedet.
Kurz danach haben wir noch einmal den Pentecost River überquert, diesmal vermutlich zum letzten Mal. War auch nicht so schlimm, da er hier noch nicht so breit ist wie auf der Hauptstraße.
Der Moonshine Creek war zwar weniger spektakulär, aber hier konnte ich vorher schnell durchlaufen um ein Foto zu schießen. Trotzdem bin ich schnell über die glitschigen Steine gehastet, um eventuellen Krokos oder Autos zuvor zu kommen.
-> Zebeedee Springs (xkm, xmin)
Vom Parkplatz war es nicht weit zu diesen Thermalquellen. Schon um halb neun in der Früh war hier ziemlich viel los. Der Ort war aber auch bezaubernd.
Um einen besseren Blickwinkel für Fotos zu bekommen, bin ich ans andere Ufer gewatet.
Auf der weiteren Fahrt haben wir einen großen Boabbaum gesehen.
-> Emma Gorge (xkm, xmin)
Der Weg in die Emma Gorge war steinig und felsig, aber nicht schwierig. Etliche Male haben wir den Bach überquert. Zwei Schlangen haben wir am Wegesrand entdeckt und einen großen Bogen darum gemacht. Am Ende erwartete uns ein dünner Wasserfall und ein eiskaltes Becken. Jürgen hat sich dennoch hinein getraut.
Auch auf dem Rückweg hatten wir immer wieder die roten Felswände im Blick.
Nach relativ kurzer Fahrt haben wir das Ende der Gibb River Road erreicht, also ein Etappenziel auf unserer Reise. Die 653 km ohne die Abstecher waren sehr unterschiedlich beschaffen. Teilweise konnten wir auch ohne Asphalt mit 90 km/h dahinpreschen und teilweise war schon 30 km/h zu schnell und rumpelig aufgrund der Querrillen.
Wir haben viel gesehen und trotz der überfüllten Campingplätze jetzt in den Ferien war es nie unangenehm.
Auf dem Weg Richtung Norden haben bei The Grotto Halt gemacht.
-> The Grotto (xkm, xmin)
Auf Stiegen ging es bergab in die kleine Schlucht. Auch hier wohnte wieder eine Schlange.
Durch die wasserlosen Tidal Flats (Gezeitenebene), die teilweise mit Salz verkrustet waren, sind wir zum Moochalabra Dam gefahren. Er ist das Trinkwasserreservart für den Ort Wyndham. Das war die 20km Zufahrt jedoch nicht wert. Am Weg haben wir an einem Bach einige größere Vögel herumstelzen gesehen.
Wir sind am Nachmittag am Campingplatz in Wyndham angekommen. Hier haben wir zum ersten Mal eine powered site (also Strom!). Wir haben gleich unsere elektronischen Geräte zum Laden angesteckt. Und dann ging es ab in den Pool. Der war eiskalt, aber angenehm. Hier ist es mit 34 Grad viel wärmer als zu Beginn der Reise. Seit drei Tagen kühlt es auch in der Nacht nicht mehr so stark ab. Ist auch angenehmer, wenn man nicht mit Pullover und Jacke Abendessen muss.
Kurz vor Sonnenuntergang sind wir zum Hafen gefahren, das hier ansässige Krokodil haben wir aber leider nicht gesehen. Danach ging es bergauf auf den Five Rivers Lookout, wo wir uns den Sonnenuntergang angesehen haben.
Kurz danach haben wir noch einmal den Pentecost River überquert, diesmal vermutlich zum letzten Mal. War auch nicht so schlimm, da er hier noch nicht so breit ist wie auf der Hauptstraße.
Der Moonshine Creek war zwar weniger spektakulär, aber hier konnte ich vorher schnell durchlaufen um ein Foto zu schießen. Trotzdem bin ich schnell über die glitschigen Steine gehastet, um eventuellen Krokos oder Autos zuvor zu kommen.
-> Zebeedee Springs (xkm, xmin)
Vom Parkplatz war es nicht weit zu diesen Thermalquellen. Schon um halb neun in der Früh war hier ziemlich viel los. Der Ort war aber auch bezaubernd.
Um einen besseren Blickwinkel für Fotos zu bekommen, bin ich ans andere Ufer gewatet.
Auf der weiteren Fahrt haben wir einen großen Boabbaum gesehen.
-> Emma Gorge (xkm, xmin)
Der Weg in die Emma Gorge war steinig und felsig, aber nicht schwierig. Etliche Male haben wir den Bach überquert. Zwei Schlangen haben wir am Wegesrand entdeckt und einen großen Bogen darum gemacht. Am Ende erwartete uns ein dünner Wasserfall und ein eiskaltes Becken. Jürgen hat sich dennoch hinein getraut.
Auch auf dem Rückweg hatten wir immer wieder die roten Felswände im Blick.
Nach relativ kurzer Fahrt haben wir das Ende der Gibb River Road erreicht, also ein Etappenziel auf unserer Reise. Die 653 km ohne die Abstecher waren sehr unterschiedlich beschaffen. Teilweise konnten wir auch ohne Asphalt mit 90 km/h dahinpreschen und teilweise war schon 30 km/h zu schnell und rumpelig aufgrund der Querrillen.
Wir haben viel gesehen und trotz der überfüllten Campingplätze jetzt in den Ferien war es nie unangenehm.
Auf dem Weg Richtung Norden haben bei The Grotto Halt gemacht.
-> The Grotto (xkm, xmin)
Auf Stiegen ging es bergab in die kleine Schlucht. Auch hier wohnte wieder eine Schlange.
Durch die wasserlosen Tidal Flats (Gezeitenebene), die teilweise mit Salz verkrustet waren, sind wir zum Moochalabra Dam gefahren. Er ist das Trinkwasserreservart für den Ort Wyndham. Das war die 20km Zufahrt jedoch nicht wert. Am Weg haben wir an einem Bach einige größere Vögel herumstelzen gesehen.
Wir sind am Nachmittag am Campingplatz in Wyndham angekommen. Hier haben wir zum ersten Mal eine powered site (also Strom!). Wir haben gleich unsere elektronischen Geräte zum Laden angesteckt. Und dann ging es ab in den Pool. Der war eiskalt, aber angenehm. Hier ist es mit 34 Grad viel wärmer als zu Beginn der Reise. Seit drei Tagen kühlt es auch in der Nacht nicht mehr so stark ab. Ist auch angenehmer, wenn man nicht mit Pullover und Jacke Abendessen muss.
Kurz vor Sonnenuntergang sind wir zum Hafen gefahren, das hier ansässige Krokodil haben wir aber leider nicht gesehen. Danach ging es bergauf auf den Five Rivers Lookout, wo wir uns den Sonnenuntergang angesehen haben.
08.07. - Mission Impossible
Gleich um sieben in der Früh bin ich zu einem Ausritt gestartet. Wir sind in der Gruppe durch den sandigen Busch geritten. Teilweise war es ziemlich steinig und die Staubwolke hat uns auch ständig begleitet. Da habe ich mir anscheinend zu viel erwartet. Die Pferde waren alle sehr brav, meines hieß Rose.
Später haben wir unsere Sachen aufgeräumt und sind zum Highlight des Tages aufgebrochen, der Überquerung des Pentecost River. Hier ist es etwas spannender als bei den vorherigen Flussquerungen, es gibt hier Krokodile, der Fluss ist sehr breit und es ist eine leichte Strömung zu spüren.
Wir haben einigen Autos zugesehen und bemerkt, dass die Tiefe ungefähr eine dreiviertel Reifenhöhe betrug. Nachdem eine Frau so mutig war und ein Stück auf Steinen in den Fluss balanciert ist um ein Foto zu machen, habe ich das auch gemacht. Jürgen hat mich abgeholt und wir sind weitergerumpelt.
Den Untergrund konnte man nicht sehen, aber es waren anscheinend große, glatte Steine, wie bei den anderen Flüssen. Trotzdem war es aufgrund der Länge der Strecke ein mulmiges Gefühl.
So sieht das ganze von der anderen Seite aus. Krokodile haben wir keine gesehen. Die Fahrt ging dann normal weiter. Relativ bald haben wir unser Etappenziel erreicht, den El Questro Park. Wir haben eingecheckt und uns letzte Infos für Ausflüge geholt. Als Wanderung haben wir uns für die El Questro Gorge entschieden. Der Zufahrtsweg war teilweise schon recht sandig und unser 4WD hat uns gute Dienste geleistet. Dann sind wir zu dieser Furt gekommen und haben uns die Sache erstmal angesehen.
In der Viertelstunde, wo wir beobachtet haben, sind zwei Autos im Fluss stecken geblieben und mussten von anderen herausgezogen werden. Am Bild sieht man nicht so gut, dass der Fluss eine Linksbiegung macht, dort im Schatten in einem tiefen Loch steckt ein blauer Pickup fest.
Obwohl die Fahrer beherzt hineingeprescht sind und offensichtlich auch ihre Autos kannten, hatten einige das Pech im sandigen Loch stecken zu bleiben. Eine Frau hat dann die Nummerntafel gesucht und nicht gefunden und einer hat sein Auto ausgeleert, weil Wasser eingedrungen ist. Das Wasser hat ja auch bis auf die Windschutzscheibe geschwappt...
Für Jürgen war es ein Vergnügen zuzusehen. Wir haben unseren Camper geparkt und sind mutig mit Badeschlapfen zu Fuß hinüber marschiert. Seitlich links war das gar kein Problem. Die Schlapfen haben wir hinter einem Baum geparkt und sind mit den Wanderschuhen weiter gegangen. Der sehr sandige Zufahrtsweg bis zur Gorge war nur noch ca. 1km lang.
-> El Questro Gorge (2,6km, 1h)
Wir sind neben hohen Felswänden in den Schatten eingetaucht. Am Ufer des kleinen Baches wuchsen große Livinstonia Palmen. Der Weg war nicht sonderlich schwierig.
Unser Ziel war der Halfway Pool. Der Weg wäre dann schwieriger geworden und nach ein paar Fotos und einem erfrischendem Bad sind wir umgekehrt.
Es gab auch Fische dort im Pool.
Zurück ging es auf dem gleichen Weg. Der Regenwald in der Gorge war wirklich sehr sehenswert.
Kurz vor dem Ende des Weges sind wir wieder in den Palmenwald gekommen.
Und am Schluss mussten wir mit den Schlapfen wieder durch den Fluss. Die tiefe Stelle sieht hier harmlos aus, ist aber fast hüfttief.
Den restlichen Nachmittag haben wir gefaulenzt. Zum Glück waren wir schon so früh am Campingplatz, es war nämlich ziemlich viel los. Wir haben uns umgezogen und sind zu der Badestelle gegangen. Die hat uns dann aber nicht überzeugt. Der Pentecost River ist auch hier sehr aufgewühlt und sieht wenig einladend aus. Und angeblich gibt es an dieser Stelle keine Krokodile, weil es zu flach ist.
Abends waren wir im Restaurant und haben zur Abwechslung Steaks gegessen. War lecker!
Später haben wir unsere Sachen aufgeräumt und sind zum Highlight des Tages aufgebrochen, der Überquerung des Pentecost River. Hier ist es etwas spannender als bei den vorherigen Flussquerungen, es gibt hier Krokodile, der Fluss ist sehr breit und es ist eine leichte Strömung zu spüren.
Wir haben einigen Autos zugesehen und bemerkt, dass die Tiefe ungefähr eine dreiviertel Reifenhöhe betrug. Nachdem eine Frau so mutig war und ein Stück auf Steinen in den Fluss balanciert ist um ein Foto zu machen, habe ich das auch gemacht. Jürgen hat mich abgeholt und wir sind weitergerumpelt.
Den Untergrund konnte man nicht sehen, aber es waren anscheinend große, glatte Steine, wie bei den anderen Flüssen. Trotzdem war es aufgrund der Länge der Strecke ein mulmiges Gefühl.
So sieht das ganze von der anderen Seite aus. Krokodile haben wir keine gesehen. Die Fahrt ging dann normal weiter. Relativ bald haben wir unser Etappenziel erreicht, den El Questro Park. Wir haben eingecheckt und uns letzte Infos für Ausflüge geholt. Als Wanderung haben wir uns für die El Questro Gorge entschieden. Der Zufahrtsweg war teilweise schon recht sandig und unser 4WD hat uns gute Dienste geleistet. Dann sind wir zu dieser Furt gekommen und haben uns die Sache erstmal angesehen.
In der Viertelstunde, wo wir beobachtet haben, sind zwei Autos im Fluss stecken geblieben und mussten von anderen herausgezogen werden. Am Bild sieht man nicht so gut, dass der Fluss eine Linksbiegung macht, dort im Schatten in einem tiefen Loch steckt ein blauer Pickup fest.
Obwohl die Fahrer beherzt hineingeprescht sind und offensichtlich auch ihre Autos kannten, hatten einige das Pech im sandigen Loch stecken zu bleiben. Eine Frau hat dann die Nummerntafel gesucht und nicht gefunden und einer hat sein Auto ausgeleert, weil Wasser eingedrungen ist. Das Wasser hat ja auch bis auf die Windschutzscheibe geschwappt...
Für Jürgen war es ein Vergnügen zuzusehen. Wir haben unseren Camper geparkt und sind mutig mit Badeschlapfen zu Fuß hinüber marschiert. Seitlich links war das gar kein Problem. Die Schlapfen haben wir hinter einem Baum geparkt und sind mit den Wanderschuhen weiter gegangen. Der sehr sandige Zufahrtsweg bis zur Gorge war nur noch ca. 1km lang.
-> El Questro Gorge (2,6km, 1h)
Wir sind neben hohen Felswänden in den Schatten eingetaucht. Am Ufer des kleinen Baches wuchsen große Livinstonia Palmen. Der Weg war nicht sonderlich schwierig.
Unser Ziel war der Halfway Pool. Der Weg wäre dann schwieriger geworden und nach ein paar Fotos und einem erfrischendem Bad sind wir umgekehrt.
Es gab auch Fische dort im Pool.
Zurück ging es auf dem gleichen Weg. Der Regenwald in der Gorge war wirklich sehr sehenswert.
Kurz vor dem Ende des Weges sind wir wieder in den Palmenwald gekommen.
Und am Schluss mussten wir mit den Schlapfen wieder durch den Fluss. Die tiefe Stelle sieht hier harmlos aus, ist aber fast hüfttief.
Den restlichen Nachmittag haben wir gefaulenzt. Zum Glück waren wir schon so früh am Campingplatz, es war nämlich ziemlich viel los. Wir haben uns umgezogen und sind zu der Badestelle gegangen. Die hat uns dann aber nicht überzeugt. Der Pentecost River ist auch hier sehr aufgewühlt und sieht wenig einladend aus. Und angeblich gibt es an dieser Stelle keine Krokodile, weil es zu flach ist.
Abends waren wir im Restaurant und haben zur Abwechslung Steaks gegessen. War lecker!
Dienstag, 7. Juli 2015
07.07. - On the Road again
Beim Frühstück haben wir warme Nutella-Milch getrunken, Kakao hatten wir keinen. Dazu gab es Toastbrot mit Butter und Müsli. Gestärkt sind wir zu unserer Wanderung aufgebrochen.
-> Manning River Gorge Walk (xkm, xmin)
Wir waren schon gut ausgerüstet für diese etwas andere Wanderung. Gleich zu Beginn hätten wir schwimmend einen Fluss überqueren müssen. Die Badesachen hatten wir schon drunter an. Dann haben wir aber gelesen, dass auch ein Pfad aussen herum führt. Also haben wir das ausprobiert, das erschien uns für acht Uhr morgens passender. Wir sind über Steine und Äste balanciert und unter Pandanus Palmen hindurch gekrochen.
Auf der anderen Uferseite führte der Weg weiter die Felsen hinauf und dann durch offenes Buschland. Nach einigem Auf und Ab sind wir in der Schlucht angekommen. Die Szenerie war wirklich bezaubernd.
Wir haben unser Stativ ausgepackt und den Wasserfall fotografiert, sogar ohne Fremde Leute!
Zurück ging es dann (fast) auf dem gleichen Weg. Weil es schon ziemlich warm war, haben wir uns für die Schwimmvariante entschieden. In den dort bereitliegenden Styroporboxen konnten wir Rucksack und Kamera (in zwei Toppits Beuteln verpackt) sicher ans andere Ufer bringen. Jürgen hat tapfer gekämpft um die Box aufrecht zu halten. Und eine Abkühlung war es auch.
Danach haben wir unsere Sachen gepackt und sind auf die Gibb River Road zurück gefahren. Wir hatten wieder eine Begegnung mit einer der zahlreichen Rinder hier.
Am späten Nachmittag hatten wir einen guten Ausblick auf die Cockburn Range.
Bei Sonnenuntergang waren wir fast am Ziel, nach über 300km Schotter- und Sandstraße (gravel road).
Wir haben beschlossen, auf der Home Valley Station zu übernachten, da sie näher lag als die ursprünglich geplante Übernachtungsmöglichkeit. Hier gibt es auch einen Campingplatz, gleich in der Nähe des Pferdestalls. Und Luxus Zelte, Cabins, ein Restaurant und einen Pool gibt es hier auch!
-> Manning River Gorge Walk (xkm, xmin)
Wir waren schon gut ausgerüstet für diese etwas andere Wanderung. Gleich zu Beginn hätten wir schwimmend einen Fluss überqueren müssen. Die Badesachen hatten wir schon drunter an. Dann haben wir aber gelesen, dass auch ein Pfad aussen herum führt. Also haben wir das ausprobiert, das erschien uns für acht Uhr morgens passender. Wir sind über Steine und Äste balanciert und unter Pandanus Palmen hindurch gekrochen.
Auf der anderen Uferseite führte der Weg weiter die Felsen hinauf und dann durch offenes Buschland. Nach einigem Auf und Ab sind wir in der Schlucht angekommen. Die Szenerie war wirklich bezaubernd.
Wir haben unser Stativ ausgepackt und den Wasserfall fotografiert, sogar ohne Fremde Leute!
Zurück ging es dann (fast) auf dem gleichen Weg. Weil es schon ziemlich warm war, haben wir uns für die Schwimmvariante entschieden. In den dort bereitliegenden Styroporboxen konnten wir Rucksack und Kamera (in zwei Toppits Beuteln verpackt) sicher ans andere Ufer bringen. Jürgen hat tapfer gekämpft um die Box aufrecht zu halten. Und eine Abkühlung war es auch.
Danach haben wir unsere Sachen gepackt und sind auf die Gibb River Road zurück gefahren. Wir hatten wieder eine Begegnung mit einer der zahlreichen Rinder hier.
Am späten Nachmittag hatten wir einen guten Ausblick auf die Cockburn Range.
Bei Sonnenuntergang waren wir fast am Ziel, nach über 300km Schotter- und Sandstraße (gravel road).
Wir haben beschlossen, auf der Home Valley Station zu übernachten, da sie näher lag als die ursprünglich geplante Übernachtungsmöglichkeit. Hier gibt es auch einen Campingplatz, gleich in der Nähe des Pferdestalls. Und Luxus Zelte, Cabins, ein Restaurant und einen Pool gibt es hier auch!
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